David Wonschewski | Autor

Lied- & Literaturjournalist – Romancier – Bedenkenträger

Freiheit, die ich meine. Soeben ausgelesen: Richard Russo – „Ein grundzufriedener Mann“ (1993)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Das Feine an Literatur ist, dass man die Möglichkeit hat, Protagonisten in Situationen zu erleben, in die man selbst ums Verrecken nicht … Weiterlesen

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Unnötig Lapidares eines verbal Hochbegabten. Soeben ausgelesen: Éric Vuillard – „Der Krieg der Armen“ (2020)

von David Wonschewski Vorabfazit: 2 von 5 Sternen Und auch so etwas gibt es: Da wird ein Buch in nahezu sämtlichen veritablen Medien als herausragend, packend und erschütternd beschrieben – … Weiterlesen

10. April 2021 · Ein Kommentar

Ich will immer da hin, wo ich gerade nicht bin. Soeben ausgelesen: Philip Roth – „Gegenleben“ (1986)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Als ich 1999/2000 mit dem Rucksack einige Monate durch Israel und die palästinensischen Gebiete reiste, begegnete ich vielen – man ahnt es … Weiterlesen

9. April 2021 · 4 Kommentare

Der plattwalzende Philanthrop. Soeben ausgelesen: Dave Eggers – „Die Parade“ (2020)

von David Wonschewski Vorabfazit: 2 von 5 Sternen Eine jede Generation verfügt über eine Reihe zeitgenössischer Autoren, die man einfach gelesen haben muss, so man sich und der Welt glaubhaft … Weiterlesen

8. April 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Schonungslose Wohlstandsverwahrlosung. Soeben ausgelesen: Christian Kracht – „Eurotrash“ (2021)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Also ich finde das super, wenn ein erwachsener Sohn seine alte, mental arg hin- und hirnfällige Mama (bitte immer auf der zweiten … Weiterlesen

8. April 2021 · 2 Kommentare

5 von 5 Punkten: Todessehnsucht, die im Raume steht. Rezension zu „Zerteiltes Leid“

Ursprünglich veröffentlicht auf Lesen macht glücklich:
Wie Liebe in Wahnsinn umschlägt „It’s a Man’s Man’s Man’s World, heißt es in einem Lied. Und ich habe noch einmal…

7. April 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Rezensionsexemplare zu vergeben. Oder: Ein Heidenspaß für die ganze Familie.

Einer der verdammt wenigen Vorteile, den Kreativschaffende in Corona-Zeiten haben, ist der, dass man die Möglichkeit hat, Fotos wie das da oben zu schießen. Denn in normalen Zeiten – als … Weiterlesen

6. April 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Friss‘ dein Brot, Mopsgesicht! Soeben ausgelesen: Dag Solstad – „Scham und Würde“ (1994)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Dag Solstad ist, das bemerke ich nach und nach,  der Meister der kleinen Momente mit großem Nachhall. Meister der Schilderung belangloser Situationen, … Weiterlesen

6. April 2021 · 3 Kommentare

Blaupause für eine ziellose und nihilistische Gesellschaft. Rezension zu David Wonschewski – „Schwarzer Frost“.

Die Literaturkritikerin Sophie Weigand war so famos meinen Roman „Schwarzer Frost“ nicht nur zu lesen, sondern ihn auch in ebenso famos gekleidetem Wortgewand zu besprechen. Wer nachsehen mag, ob ihr … Weiterlesen

6. April 2021 · 9 Kommentare

Der Stalin war so ein guter Mann. Soeben ausgelesen: Nikoletta Kiss – „Das Licht vergangener Tage“ (2019)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Mir kam schon der Gedanke, ob wir – meine Schwester, die Cousins, meine Eltern, Onkel, Tanten und natürlich ich selbst – uns … Weiterlesen

5. April 2021 · 2 Kommentare

Grauseliges für krankhaft Verirrte. Soeben ausgelesen: E.T.A. Hoffmann – „Die Elixiere des Teufels“ (1815)

von David Wonschewski Vorabfazit: 3 von 5 Sternen Wer von Goethe höchstselbst, Zitat, als „krankhaft Verirrter“ bezeichnet wurde, derweil Sigmund Freud seine Werke nutzte um fundamentale Theorien über Ich-Verdopplung, Ich-Teilung … Weiterlesen

5. April 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Keine Suizide mehr.

Du verlässt deine Wohnung nicht mehr. Hockst mit angezogenen Knien auf deiner Matratze, entscheidest dich gegen eine Zigarette, entscheidest dich gegen einen Kaffee, entscheidest dich gegen ein Buch. Entscheidest dich … Weiterlesen

5. April 2021 · 3 Kommentare

Kokainverkaufen für Anfänger. Soeben ausgelesen: Jörg Fauser – „Der Schneemann“ (1981)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Erwähnte ich schon, dass ich die Geschichtsschreibung ad absurdum führen werde? Und das kommt bzw. kam so: Vor einigen Jahren, kurz vor … Weiterlesen

4. April 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Epikur und das gut gehütete Geheimnis grundzufriedener Männer. Oder: Und, was lest ihr gerade so? 03. April 2021

Wussten Sie, dass – abgesehen von häuslicher Gewalt – bei nahezu allen anderen Gewaltdelikten überwiegend Männer die Opfer sind? Gilt für Deutschland, gilt für Europa, gilt global. Mehr als neun … Weiterlesen

4. April 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Leseprobe: David Wonschewski – „Schwarzer Frost“. Der Beginn.

Erster Teil. Vor Lohwald. Gleich kommt Lohwald. Um sich mit mir auszusprechen. Das wäre doch mal gut, hat er gemeint. Wir hätten uns doch arg oft überworfen in der letzten … Weiterlesen

4. April 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Über die Notwendigkeit Blinde zu erschießen. Soeben ausgelesen: José Saramago – „Die Stadt der Blinden“ (1995)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Ich nehme Corona noch immer nicht ernst. Also faktisch schon, durchaus. Ich wittere keine Verschwörung, keinen Fake, sogar mit dem so beliebten … Weiterlesen

3. April 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgehört: Fontaines D.C. – „A Hero’s Death“ (2020)

Fast schon Literatur oder: Eine Milchglasscheibe namens Verzweiflung. von David Wonschewski Die Frage ist so alt wie die Musikindustrie: Wann macht eine relativ erfolgreiche Band alles richtig? Wenn sie ein … Weiterlesen

2. April 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Die Angst ich wäre nicht genug. / David Wonschewski im Interview.

Die Texte, für die ich mich selbst etwas schäme, sind vermutlich meine besten. Wann immer ich in eine jener dunklen Stimmungsphasen gerate, greife ich daher zur Tastatur – und verhöhne … Weiterlesen

2. April 2021 · 2 Kommentare