David Wonschewski | Autor

Lied- & Literaturjournalist – Romancier – Bedenkenträger

Fürs Muttersein gibt es keinen Nachholtermin. Soeben ausgelesen: David Grossman – „Was Nina wusste“ (2020)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Wie jede Meinung, so beruht selbstverständlich auch meine auf subjektiver, irgendwann dann vielleicht gar selektiver Wahrnehmung. Aber was soll ich machen, diese … Weiterlesen

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The drugs don’t work. Oder: Und, was lest ihr gerade so? 28. Oktober 2020

Wir sehen: schwer was los in Lummerland. Das sind die acht Bücher, die ich unmittelbar vor Brust und Auge habe. Den Ray Bradbury-Klassiker „Fahrenheit 451“ habe ich gerade beendet und … Weiterlesen

29. Oktober 2020 · 2 Kommentare

Feministische Literatur für Männer. Soeben ausgelesen: Orhan Pamuk – „Cevdet und seine Söhne“ (1982)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Die Midlife Crisis des Mannes beginnt, so ehrlich wollen wir sein, schon mit 15 Jahren. Er spürt, dass er für Großes geschaffen … Weiterlesen

28. Oktober 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Die faszinierende Geschichte hinter dem Mega-Hit. Heute: David Bowie – „Space Oddity“ (1969)

von David Wonschewski Es gibt zielgerichtetes Marketing. Und es gibt Zufälle.Ist es Marketing, so kann es zwar ein wenig plump und hüftsteif daher kommen, dennoch sehr effektiv sein. Ist es … Weiterlesen

27. Oktober 2020 · 3 Kommentare

Flankierende Frauen. Soeben ausgelesen: Michael Köhlmeier – „Idylle mit ertrinkendem Hund“ (2008)

von David Wonschewski Vorabfazit: 3 von 5 Sternen Ein schmaler Band, diese „Idylle mit ertrinkendem Hund“. Über gerade einmal knapp 100 Seiten erstreckt sich der Text des Österreichers Michael Köhlmeier … Weiterlesen

27. Oktober 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Slippery When Wet. Soeben ausgelesen: Graham Greene – „Das Herz aller Dinge“ (1948)

von David Wonschewski Vorabfazit: 2 von 5 Sternen Über ein Werk, das von zig Kritikergremien zu einem der bedeutendsten britischen Romane aller Zeiten gekürt worden ist, ist längst alles gesagt. … Weiterlesen

27. Oktober 2020 · 3 Kommentare

UDSSR, revisited. Soeben ausgelesen: Eugen Ruge – „Metropol“ (2019)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Was mir mein überaus geliebter, mein überaus schweigsamer und 1995 verstorbener Großvater gewesen ist, das hat auch Eugen Ruge in seiner Großmutter … Weiterlesen

26. Oktober 2020 · 4 Kommentare

Die faszinierende Geschichte hinter dem Mega-Hit. Heute: Tears for Fears – „Shout“ (1984)

Schon gewusst? Tears for Fears waren Anhänger des amerikanischen Psychologen Arthur Janov, dem Begründer der Schrei-Therapie. Wie der Bandname – Tears for Fears – so wurde auch ihr größter Hit … Weiterlesen

26. Oktober 2020 · Ein Kommentar

So muss das Leben wohl sein, es holt alle Verlierer mal ein. Soeben ausgelesen: Sándor Márai – „Die Glut“ (1942)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Zu den Dingen, die so gar nicht gehen, gehört: mit der Frau des besten Freundes in die Koje steigen. Klar, macht man … Weiterlesen

25. Oktober 2020 · 3 Kommentare

Joy Divisions Traum von Isolation. Soeben ausgelesen: J.G. Ballard – „Betoninsel“ (1974)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Ab und an braucht es namhafte Referenzen. Ian Curtis, der legendäre, suizidale Frontmann der stilprägenden Düsterband Joy Divsion, las wohl, bevor er … Weiterlesen

25. Oktober 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Wo Sibylle Berg scheitert, meistert Miriam Toews. Soeben ausgelesen: Miriam Toews – „Die Aussprache“ (2019)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Sagen wir es so plakativ, wie es nun einmal ist: an sich will „Mann“ so einen Roman anno 2020 nicht mehr lesen. … Weiterlesen

25. Oktober 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgehört: Neil Young – „Homegrown“ (2020)

von David Wonschewski Woran erkennt man anno 2020 die wirklich großen Künstler? Nun, an einer eindrucksvollen Diskografie, legendären Konzerten in der mitunter jahrzehntelangen Vita, klar. Aber an noch etwas: am … Weiterlesen

25. Oktober 2020 · 3 Kommentare

Eine frostige Frau. Soeben ausgelesen: Ottessa Moshfegh – „Eileen“ (2015)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Neuengland im Jahre 1964. Eileen ist 24 und hässlich. Also innerlich. Und dadurch, das eine führt bekanntlich oftmals geradewegs zum anderen, auch … Weiterlesen

25. Oktober 2020 · Ein Kommentar

Betrunken kopulierend dem Niedergang entgegen. Soeben ausgelesen: Charles Bukowski – „Der Mann mit der Ledertasche“ (1971)

von David Wonschewski Ich entsinne mich noch wie mir meine Mutter, ich war noch ein Teenager, Anfang der Neunziger, zum Namen Bukowski sagte: Muss man nicht lesen. Da geht es … Weiterlesen

24. Oktober 2020 · 2 Kommentare

Die faszinierende Geschichte hinter dem Mega-Hit. Heute: The Animals – „The House Of The Rising Sun“ (1964)

von David Wonschewski Historiker sind sich bis heute uneins, was genau es denn dereinst war, mitten in New Orleans, dieses „House of the rising sun“. Zwei Theorien gelten hier als … Weiterlesen

24. Oktober 2020 · 2 Kommentare

Freaksichtung in Moskau. Soeben ausgelesen: Michail Bulgakow – „Meister und Margarita“ (1966)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Ein Roman, in dem fast alle Protagonisten entweder spurlos verschwinden oder aber im Irrenhaus landen – oh doch, ein solches Büchlein kann … Weiterlesen

24. Oktober 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Von einem, der ging und einem, der blieb. Soeben ausgelesen: Klaus Mann – „Mephisto“ (1936)

von David Wonschewski Natürlich regt der Klaus Mann-Klassiker „Mephisto“, dieser Roman über eine Künstlerkarriere im Dritten Reich, dazu an ihn überzuinterpretieren. Vor allem in persönlicher Hinsicht. Denn Klaus Mann und … Weiterlesen

24. Oktober 2020 · 3 Kommentare

Opfertum für Fortgeschrittene. Soeben ausgelesen: Teju Cole – „Open City“ (2011)

von David Wonschewski Doch, das ist definitiv bewundernswert. Zu sehen wie flink die altehrwürdige, oftmals schwerfällig wirkende Buchbranche sich ab und an bewegen kann. Da kommt ein Zeitgeist-Trend auf – … Weiterlesen

24. Oktober 2020 · Hinterlasse einen Kommentar