David Wonschewski | Autor

Musikjournalist & Romancier

Dresden, oh Dresden.

LBuch4

Von Reinhard Mey ist qua Song aus den 80er Jahren kolportiert, dass er unfassbar gerne einmal in Dresden gesungen hätte. Und es inzwischen, so vermute ich ohne es freilich nachzuprüfen, auch etliche Male getan hat, wieder und wieder. Nun, so weit bin ich noch nicht – und so debütiere ich leserlich besehen nun erst einmal in der sächsischen Kulturmetropole. Und freue mich, so manch einer kommet, um zu lauschen.

Wann? 09. September, 20 Uhr

Wo? Artderkultur, Görlitzer Str.42, 01099 Dresden

Was? Glückseligmachende Passagen aus meinen Büchern „Geliebter Schmerz“ und „Schwarzer Frost“

 

 

 

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6 Kommentare zu “Dresden, oh Dresden.

  1. Clemens
    12. September 2014

    Also – der Herr Schriftsteller kommt nach Dresden. Das kann ich mir nicht entgehen lassen. Und natürlich habe ich mir ein Bild gebastelt – aus den virtuellen Begegnungen im Bereich seiner engagierten Aktivitäten bezüglich der Liedermacherei.
    Aber heute geht es nicht um sein 1/8-Lorbeerblatt, Budzinske oder Liederbestenliste.

    Ein Debütroman – als „misanthropisch existentialistischer Exkurs“ beworben, sowie die aktuelle Neuerscheinung.
    Das für diese Geschichtensammlung bemühte und nur wenig abgeschwächte Synonym „zynisch“, in welchem immerhin die Ironie, und Bitterkeit die Menschenverachtung ein Stück weit verdrängen, wird bereits vom Buchtitel „Geliebter Schmerz“ Lügen gestraft . Und natürlich gelingt der Werbetrick. Denn mal ehrlich, wer will sich in Menschenverachtung schulen lassen?
    Interessant ist doch die Frage, wie man – der lesende Mann – die Gratwanderung zwischen vermeintlicher und wirklicher Menschenverachtung beim Aufbau eines Spannungsbogens durchhält. Trägt die sich öffnende Persönlichkeit, trägt die geformte Sprache?
    Ich hasse Menschenverachtung und ich hasse es, wenn man mit der Gratwanderung des schwarzen Humors in ihre Geleise gerät.
    Ich war mir sicher, es wird die bewusste Menschenverachtung hier nicht geben. Und ich wollte mich dessen versichern, dass auch die (für mich viel schlimmere) Variante
    „gut gemeint“ nicht im Spiel sei.
    Und dann fängt er an…
    Der Mann kann vorlesen, besonders seine eigenen solide gesetzten Worte. Stimme … stimmig … Stimmung. Er fasst mich schnell und führt mich zu der Person, die sich selbst schonungslos, kritisch Ehrlichkeit schenkt. Es dauert nicht lange, bis ich mich selbst in vergleichbarer Situation mit vergleichbarem Gegenüber aus meinem realen Leben wieder finde. Vielleicht nicht mit dem Gedanken einen Kerzenständer auf einem extrem ungeliebten Kopf zwecks Entleibung schwungvoll zu platzieren, aber „finale“ Gedanken ganz ausschließen?
    Ein immer wieder fesselndes Moment ist mir das Aufarbeiten der gegenseitigen Partnerschaftsdefizite. Ich nehme mir die Freiheit mich selbst dabei in wechselnden Rollen zu erkennen. Zum Glück werden hier keine Patentrezepte angeboten.
    Immer wieder gibt es Sprachbilder, die ein Lächeln zaubern. Vielleicht können sie das weil sie originell sind, mehr aber nach meinem Empfinden, weil sie genau am richtigen Ort erscheinen.
    Die erste Hälfte der Lesung geht geschwind vorüber. Es ist wahr, die Geschichte des „Ich-Anti-Helden“ wird aus einem Blickwinkel mit Trauer und Bitterkeit beleuchtet. Für mich rundet sich das Bild des Autors, der nach meinem Empfinden in seiner Arbeit als Musikjournalist gelegentlich dem lobenden Überschwang huldigt.

    Teil zwei des Abends „Geliebter Schmerz“ – gibt es so etwas?
    Diese Geschichten, wirklich alle, die wir zu hören bekommen, gehen weit unter die Haut. Da ist kein Ausschmücken nötig. Emotion, oft an der Tränengrenze, Wegbeschreibungen und Dialoge, welche nur das Leben so anlegen kann. Es ist sehr still. Am Ende doch noch eine Lehre auf den Weg:
    Wir gewinnen wo wir Schmerz zulassen!
    Ich denke an eine Osteopathin, welche mir den wunderbaren Begriff „Wohlfühlschmerz“ in ihrer so zarten wie intensiven Behandlung nahe brachte .
    Schließlich, nach der bewegenden Geschichte, „Abschied“, bin ich froh, dass auch die anderen Zuhörer einige Atemzüge verstreichen lassen, bevor der verdiente Beifall zum Tragen kommt.
    Danke David Wschewski

  2. davidwonschewski
    25. August 2014

    Quasi. Gewissermaßen. Sozusagen. Mehr oder minder. Die einen sagen so, die anderen sagen so.;-)

  3. dekabrista
    25. August 2014

    Dann haben wir ein Date?

  4. davidwonschewski
    25. August 2014

    Insofern du selbst auch kommst – wäre das natürlich abnorm gerne gesehen! LG, David

  5. dekabrista
    25. August 2014

    Ich werde gern etwas Werbung machen 🙂

  6. MAJA
    25. August 2014

    ich wünsche Dir viel Erfolg bei deiner Lesung und ein ausverkauftes haus

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 25. August 2014 von in Nachrichten und getaggt mit , , , , .
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