David Wonschewski | Autor

Kulturjournalist – Romancier – Misanthrop

Psychologisch sehr tiefgehend aufgebaut. Rezension zu „Zerteiltes Leid“.

zl_„Beim dritten Werk aus David Wonschewskis Feder“  so schreibt die Literaturkritikerin Edith Oxenbauer in ihrer soeben veröffentlichten Besprechung, „soll es sich offiziell um einen Liebesroman handeln. Doch der Klappentext weckt anfänglich Zweifel in mir:

Als Janusz Jaroncek wegen Mordes an seiner Jugendliebe Uta Wensch festgenommen wird, stürzen sich Mediziner, die Justiz und auch die Medien auf ihn und seinen Fall. Alles scheint eindeutig: Ein durchgedrehter Stalker bringt sein unerreichbares Opfer nach jahrelanger Observation um.
Doch Jaroncek beteuert seine Unschuld. In den Verhören schweigt er, bis ihm plötzlich eine Beamtin vorgesetzt wird, deren Willen er sich nicht entziehen kann…

Es geht nicht um diesen Mord.
Nein, es geht um mehr. Um viel mehr.
Es geht um Liebe.

Also doch ein Liebesroman? Durchaus. Der Protagonist liebt verzweifelt und leidenschaftlich. Jedoch auf eine ganz eigene, ihm spezielle Art. Ist es ein Kriminalroman? Ja. Auch. Denn seine ewig Angebetete ist tot. Kein Suizid. Fremdverschulden. Hat Janusz seine verehrte Uta getötet? Wenn ja: warum? Selbstzerfleischung, Selbsthass, Verblendung und Wahn rasen wie Tsunamis durch den Kopf dieses keinesfalls gesellschaftstauglichen Menschen. In seinen Gedankenmonologen rennen Unschuldsbeteuerungen gegen die Seelenverstümmelung seiner Kindheit an. Nein! Niemals bringt man den Menschen um, den man liebt. Oder doch? Aber was bleibt einem dann noch?“

Wer sich für die gesamte Begutachtung von Edith Oxenbauer bei T-Arts interessiert, klicke bitte HIER.

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