David Wonschewski | Autor

Musikjournalist & Romancier

Wie ein Schlag ins Gesicht. Rezension zu: David Wonschewski – „Zerteiltes Leid“

tf60_nDie Lyrikerin Euphemisma, die sich auf ihrem Blog mit so wunderbaren Themen wie „Sehnsucht“, „Seele“, „Schmerz“ und „Dunkelheit“ beschäftigt, war so zuvorkommend meinen neuen Roman „Zerteiltes Leid“ zu begutachten. Was sie über mein Buch sagt und denkt lesen sie untenan. Was sie sonst so sagt und denkt finden Sie – sehr empfehlenswert! – über den Link am Ende dieser Besprechung.

„Falls erlaubt, oder ich hoffe nun einfach mal, dass es erlaubt ist, würde ich gern ein paar ehrliche Worte zu diesem Buch schreiben. Heute Morgen las ich dieses Buch. Ja, es darf und wird sich zu meinen Lieblingsbüchern gesellen. Ich kann noch kaum darüber schreiben..seit Stunden lasse ich diese Worte sacken, aber das will noch nicht so recht klappen. – warum? Schlagt euch mal ein Buch mitten in die Fresse, so fest ihr könnt, und sagt mir dann, ob ihr im Anschluss in der Lage seid gut zu schreiben. Für jemanden, der ganz offensichtlich die wahre Liebe kennt, ist es ein Schlag ins Gesicht.

In diesem Liebesroman ist von Blümchen und Sonne, von Glück und was diese blinden Liebenden sonst noch so empfinden nichts zu lesen. Was mich hoch erfreute. Ich beschreibe es für mich, die Melancholistin mit dem Hang zur Theatralik, als “Tückische Selbstentlarvung”. Das zweite Kapitel ist eigentlich der größte Schlag, wenn auch kein schmerzhafter, denn zwangsläufig unglücklich muss man nicht sein. Im zweiten Kapitel scheint mir ausnahmslos jedes Wort maßgeschneidert zu sein. Im restlichen Verlauf des Buches herrscht dann die Nachwirkung dieses Schlags, naja, und ein paar Schläge in den Nacken von der faszinierenden Beamtin zwischendurch. 😉 Ich finde mich in all diesen Worten sehr oft wieder. Zu oft. Seine Sicht auf Welt und Menschen gefällt mir. Allgemein sind die Worte sehr gut gefunden. Da wusste jemand, wovon er schreibt.

Aber wie sollte es auch anders sein?! Es wird unterschieden zwischen Liebe und wahrer Liebe. Wie die wahre Liebe tötet, was leben soll und gnadenlos am Leben erhält, was sterben will. Die plumpen noch undurchdachten ersten Fragen, die ich mir stelle nach dem Lesen. Sollte man den Freitod wählen, ohne Schaden anzurichten? Oder sollte man, um endlich den Mut zu fassen, dass, wonach man sich so sehr sehnt, vorreißen und dann nachspringen? Die Moral beantwortet diese Frage, doch gibt es die Moral in der wahren Liebe? Welche Lehre kann man ziehen. – was nun keine Frage sein soll. Es ist empfehlenswert für jene, die die wahre Liebe, die wirklich wahre Liebe, diese gnadenlos verkackte Scheiß Liebe kennenlernen möchten. Und für jene, die diese Liebe schon zu kennen glauben, oder gar wissen, dass sie sie bereits kennen…dieser Schlag ins Gesicht regt zum Nachdenken an.

Zur „dunkel-verdrehten, doch schönen Welt der Worte“ von Euphemisma – HIER entlang.

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“Zerteiltes Leid” von David Wonschewski bestellen Sie – nebst seinen anderen Büchern – entweder HIER oder aber versandkostenfrei und indie-konformer: HIER. Wem der Sinn nach handsignierten Exemplaren steht – eine kurze Nachricht über das Kontaktfeld am linken Seitenrand genügt.

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Ein Kommentar zu “Wie ein Schlag ins Gesicht. Rezension zu: David Wonschewski – „Zerteiltes Leid“

  1. Maccabros
    23. Januar 2017

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 20. Juni 2017 von in Rezensionen und getaggt mit , , , , , , .
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