David Wonschewski | Autor

Lied- & Literaturjournalist – Romancier – Bedenkenträger

David Wonschewski: „Mann mit Messer im Bauch“ (2019)

davkazzeb

Und nun schau dich an. Wie du hier liegst, mit Messer im Körper. Hinterhältig darnieder gestochen wie Julius Cäsar. Oder Marat. Nein, warte, viel zu heroisch. Du denkst schon wieder zu groß. Nimm eine andere Vergleichsgröße. Eine die sich besser geziemt. Nimm Kaspar Hauser. Ein linkisch durch die Welt stolpernder Blödmann er, ein linkisch durch die Welt stolpernder Blödmann du. Abgestochen von düsteren Mächten, denen das, was aus euch hätte werden können, ein Dorn im Auge gewesen ist.

Eine Situation, so vorhersehbar wie unappetitlich: Das Messer, dein aufgeschlitzter Bauch. Die übel riechenden Innereien, die zwar nicht zum Vorschein kommen, ihr ekelhaftes Dasein aber nicht länger verheimlichen können. Ein Pflaster wird nicht helfen. Nähen ebenso wenig. Ist die Bauchdecke erst einmal auf, ist sie auf. Das unrühmliche Ableben deiner Person ist eingeleitet.

Dir steht der Sinn nach Drama und Verzweiflung. Auch das ein eitler Wunsch. Denn was du wirklich bist ist die Ruhe selbst. Was für ein Betrug. Wie oft hast du im Fernsehen jemanden erstochen niedersinken sehen. Zu einer schmerzverzerrten Fratze entstellt die Züge, weit aufgerissen die Augen. Mit Pupillen, die aus dem Schädel zu springen schienen.  Dass jeder andere Tod besser ist als ein solch erdolchter hast du gedacht, wann immer du es vor der Mattscheibe hattest mitansehen können. Doch nun, wo dir selber ein Messer im Leibe steckt, erweist sich diese Art des Dahinscheidens als geradezu unprätentiös, an Beiläufigkeit kaum zu überbieten. Das hattest du dir bedeutend spektakulärer vorgestellt. Hattest mit mehr Horror, mehr Schlitzerromantik gerechnet. Zersplitternde Knochen, ein zerberstender Brustkorb, schlangenhaft aus deiner Leibesmitte emporschießende Eingeweide, singende Englein, brüllende Agonie. Zeter und mordio, das große Vater, Vater, warum hast du mich verlassen?

Doch nichts von dem will eintreten. Stattdessen liegst du einfach da. Verreckst, in aller Seelenruhe.

Das immerhin ist verblüffend. Da durchdringt dir ein blitzescharf geschliffener Fremdkörper aus Stahl dein Haut-, Muskel- und Fettgewebe. Touchiert die Leber, tranchiert die Milz. Und alles was du dafür übrig hast sind nüchterne Betrachtungen. Weder Schmerzen noch Panik wollen aufsteigen in dir. Du fahndest nach einem Hauch von Bedauern in deinen Gedanken. Und findest nicht einmal den.

Ob die Reibungslosigkeit dieses gewaltsam an dir vorgenommenen Aktes nun deiner körperlichen Weichheit zu verdanken ist oder der Qualität des Messers, das weißt du nicht. Es machte flutsch, die Klinge steckte, du fielst hin, bliebst liegen. Das einzige was dir nun schmerzt ist dein Hinterkopf, derbe aufgestoßen beim Fall.

Eindruck hinterlassen will der sterbende Mensch. Doch das sieht schlecht für dich aus, Frankenfelder. Keinerlei Action fürs reichlich gezahlte Lebenslehrgeld steht in Aussicht. Einer sticht. Ein anderer fällt um. Bumm. Aus die Maus. Ende Gelände. Sollte dir in den letzten Minuten deiner Existenz nicht noch ein feiner Kniff einfallen, ein weiterer grenzgenialer Dreh, dein Tod wird wie dein Leben gewesen sein. Ganz spannend, summasummarum aber für die Katz.

Sicherlich, du könntest schreien, den Atem hast du noch. Vor Wut, vor Freude, egal. Hauptsache Performance, hauptsache Music fort the masses, hauptsache Opium fürs Volk. Wie am Spieß losbrüllen könntest du. Und niemand nähme es dir krumm, so mit Messer im Bauch. Doch das wäre Theater, wäre viel Lärm um nichts. Denn dir tut gar nichts weh. Und überrumpelt worden bist du auch nicht, so hinterhältig war die Attacke auf dich gar nicht. Du hast es kommen sehen, sogar zur Seite hättest du noch springen, es auf einen Kampf hinauslaufen lassen können. Das war dir aber irgendwie blöd erschienen. Hatte sich nicht gut, nicht plausibel angefühlt, so als Reaktion auf einen tätlichen Angriff auf deine Person.

Nein, neben dem ausbleibenden Schmerz wird auch der ausbleibende Schock dich nicht ins lautstarke Wehklagen bringen. Wirkung zeigt er dennoch, der mit kräftigem Schwung ausgeführte Hieb, der knapp oberhalb deines Bauchnabels in dich hineindrängte. Wie ein Betonblock liegst du auf dem Teppichboden. Bist kalt und schwer und bewegungslos. Die Klinge steckt dir tief im Leib. Du kannst sie nicht sehen, spüren schon gar nicht. Du schlussfolgerst sie. Anhand des Griffs, der dir aus der Bauchdecke ragt und den du so eben noch erkennen kannst in dem knapp bemessenen Sichtfeld, das dir dein steifer Hals und dein starres Gesicht noch gestatten. Nun ist es keine Paranoia, keine Wahnvorstellung mehr. Sondern Tatsache. Du wurdest verfolgt! Und dieser Verfolger spürte dich auf, holte dich ein, stach zu! Jubeln möchtest du nun. Immerhin als Rechthaber darfst du sterben! Niemand hat dir geglaubt, wenn du ihnen von den Schatten und den Träumen erzähltest. Den Männern ohne Gesicht, immer hinter dir. Den heuchlerisch mit den Gesäßen wackelnden Frauen, immer vor dir. Dem Druck und der Übelkeit, die all das in dir erzeugte.

Du weißt, dass dir nicht mehr viel Zeit für Gedanken bleibt. Die Gedanken, die du jetzt denkst, das werden auch die sein, die du mit ins Grab nehmen wirst. Was Epochales willst du darum denken, was von Belang. Nicht zürnend nach hinten schauen. Wie ein beim Duell erschossener Gentleman willst du sie angehen, deine letzten Minuten. Nicht auf Rache sinnen. Dich viel lieber an deinem Widerstandsgeist erfreuen. Einem Widerstandsgeist, der es sie so viele Jahre gekostet hat dich zu beseitigen. Doch, oh weh, Frankenfelder, es ist nur abgegriffener Schmarrn, der dir einfallen will. Tod den Palästen, Wir sind das Volk, Du bist Deutschland.

Peinlich für einen, der sich so gern als originärer Kämpfer ausgab, der de facto jedoch nichts zu Wege brachte. In Würde sterben geht anders.

Was einem doch so an Unschicklichkeiten widerfahren kann, hier in der Provinz, denkst du stattdessen. Dass es vielleicht doch keine so gute Idee gewesen war zurückzukehren, mitten hinein in die westfälische Einöde. Dich mit Frau und Kindern zu umgeben als seien sie Tarngestrüpp. Und du ein untergetauchter Soldat, auf ewig unauffindbar.

Bist du allein? Nein, du bist nicht allein. Das wäre ja noch schöner. Gestalten bevölkern den Raum, in dem du stirbst. Neugierig blickst du zu ihnen empor. Ist es euer Wohnzimmer? Ist es das Bad? Oder bereits die Leichenhalle? Du weißt es nicht. Nur dass es sich, bedenkt man wie übel zugerichtet du worden bist, gar nicht unübel hier liegen lässt. Du hättest deinen Arsch darauf verwettet, dass sie dich mit einem Genickschuss richten und dich dann einen Abhang hinab in ein Massengrab hinabrollen lassen. Das ist es, worauf du dein Leben lang hingearbeitet hast.

Doch du verendest in keinem Massengrab, sondern liegst sanft gebettet auf einem Teppich. Flokkati. Und ereilt hat dich auch keine Kugel der Juntasystemfaschisten. Nein, ein Messer von derart erlesener Qualität erstach dich, dass du es, nun im Sterben liegend, auf einen Warenwert von gut und gerne achtzig bis hundertzwanzig Euro taxierst. Wie wenig klassenkämpferisch sich das doch ausnimmt. Und wie sehr nach Mord in besserer Gesellschaft es ausschaut.

Du liegst ruhig, du liegst gemütlich. Wie betäubt hinwegdösen könntest du nun. Wenn doch diese Bambule um dich herum nicht wäre. Dieses dich umlagernde Tohuwabohu.

Jemand weint. Und jemand anderes schreit. Hektisch wird nach einem Krankenwagen telefoniert. Ein großer Aufruhr herrscht, neben dir, über dir, rings um dich herum. Chaotisches Treiben. Das muss die Action sein, die du dir für deinen Todeskampf bestellt hattest. Nur dass sie nicht dich erfasst, sondern die Deinigen. Sieh sie dir an! Alle sind sie da. Alle sind sie gekommen um angesichts deiner Niedergestochenheit quer durch die Bank sauber die Fassung zu verlieren.

Doch du willst nicht schlecht denken über die Deinigen. Ihre Anwesenheit in deinen letzten Lebensminuten ehrt dich. Ihre Bereitwilligkeit sich durch zielloses Herumgehopse und seihendes Wehklagen bereitwillig zum Trottel zu machen tut ihr Übriges. Sterbebegleitung der unterhaltsamen Art, so von unten betrachtet. So also bringt man die, die man liebt, zum Tanzen. So hilft man ihnen auf die Sprünge. Mord zahlt sich aus.

Schau, Frankenfelder, deine Frau ist da – die Schöne! Die Kinder sind da – die Süßen! Und sogar der Hund, der blöde. Springt um dich herum, schnüffelt an dir. Kratzt dir, wie du siehst, den Unterarm blutig, leckt dir, wie du siehst, den Hals ab. Jault das Jaulen, das dir in diesem Augenblick viel besser zu Gesicht stünde. Will Leckerlis haben. Will Gassi gehen. Ist und bleibt Dreckstöle. Kann nicht hinaus aus seiner Dreckstölen-Rolle. Erschießen wollen hast du das Viech, mit jedem neuen Tag, den der nichtexistente Gott anbrechen ließ, wurdest du von einer größeren Lust erfasst dieses so sklavisch um Liebe bettelnde, dieses dauerkackende Sabbertier über den Haufen zu schießen, einen Abhang hinunterrollen und in einem Erdloch verrecken zu lassen. Oh, das Recht dazu hättest du gehabt, schließlich hast du nie einen Hund gewollt! Die Kinder, die du auch nie wolltest, die wollten den Hund. Dass du die Töle nicht auf einem Acker erschossen und in irgendeine Grube hinabkullern lassen hast ist keineswegs deinem großen Herzen zu verdanken, sondern einzig und allein deinem Wissen, dass ein Hundemord sie auf den Plan gerufen hätte. Ihnen unbotmäßig früh einen Hinweis darauf gegeben hätte, wo du ein Versteck gefunden, wo du vor ihren Häschern in Deckung gegangen warst. Ach, welch Ironie des Schicksals das doch ist – gefunden haben sie dich dennoch, umgebracht auch. Und die Töle springt und sabbert und lechzt, weiter ungesühnt, weiter ungestraft.

Auch Cosmin und Cristina sind da. Du erkennst sie, wie eingefroren tragen sie jene Gesichtsausdrücke mit sich herum, die du ihnen im Frühjahr 2016 hinterlassen hast als du aus der Großstadt türmtest, um hier in Hönningstrup in Deckung zu gehen. Und, überraschend früh und noch vor den Notärzten vor Ort, der Kommissar. Das nennst du einen Riecher. Das nennst du einen Instinkt. Im beigen Trenchcoat und mit tief ins Gesicht gezogenem Schlapphut nimmt er bereits die Ermittlungen auf. Dabei bist du noch gar nicht fertig mit Sterben.

Ja, sie alle sind gekommen. Du siehst sie kaum, hörst sie aber. Witterst die Gegenwart deiner Lieben, die anlässlich deines Ablebens wild und wirr durcheinanderlaufen. In Überraschung, in Verzweiflung, in Trauer und in Zorn.

Nur einer nicht. Einer von ihnen treibt ein doppeltes Spiel. Sitzt direkt neben dir am Tisch, so nah, dass du nur die Knie sehen kannst. Kippelt mit gemimter Nervosität auf dem Stuhl. Ätschebätscht sich in Wahrheit aber eins.

Das ist er. Der, der dir in einem Augenblick, als keiner hinsah, das Messer in den Bauchinnenraum drückte. Anstatt dem Tatort zu entfliehen verhöhnt dich stuhlkippelnd nun dein Mörder.

Ergreift ihn! – willst du nun rufen. Das ist mein Mörder! Orkm!

Doch das Aufspringen, das Rufen, das Fingerzeigen, all das funktioniert schon nicht mehr. Und deinen Lieben zu erklären, was Orkm überhaupt ist, ach, vergiss es. Sie haben es dir früher nicht geglaubt, sie werden es dir weiterhin nicht glauben. Also stammelst du, hustest, keuchst es in unverständlichen Fetzen mehr aus dir heraus als dass du es sagst. Folgenlos. Niemand interessiert sich für deine letzten Worte, keiner enttarnt den unheimlichen Ätschebätscher. Wie auch, reiht sich hier doch Grimasse an Grimasse. Ist die schmerzbrüllende Visage des einen von der glotzenden und gaffenden Fresse des anderen kaum zu unterscheiden. Regelrecht unter geht der Ätschbätscher in dieser Kollektion aus den Fugen geratener Gesichter. So schöpft niemand Verdacht, wähnt niemand den Mörder noch am Ort, bedenkt niemand die Macht des Orkm. Zu sehr damit beschäftigt sich die Haare zu raufen sind deine Lieben, um zugleich auch noch über den Tellerrand menschlichen Auffassungsvermögens hinauszuspähen. Unterwanderung heißt deshalb Unterwanderung, weil die Unterwanderten nichts mitbekommen davon. Mitwandern ohne zu ahnen, dass die Wege, die sie beschreiten, keine frei gewählten Wege mehr sind.

Du kannst dich selbst sehen. Ob das logisch ist, das weißt du nicht. Aber es geht. Nun schwebst du einen halben Meter über deinem gemeuchelten Leib. Siehst dich sterben. Wie malerisch du aussiehst, so von blanker Klinge danieder gestreckt. Pittoreskes, in zäh aus dir herausfließendem Dunkelrot getauchtes Stillleben. „Mensch mit Magenmesser, liegend“ betitelst du das Gemälde, das du abgibst. Nicht Öl auf Leinwand, nein, authentischer. Blut auf Teppich. Hönningstrup, Sommer 2017.

Ach, immerhin schwindet dir nun der Geist. Wurde auch Zeit. Ist schließlich kein Zustand, so liegend, so blutend. So verhöhnt und doch bei Sinnen. So also ist das, wenn einer abgestochen wird wie ein Schwein. Und dieser eine du selbst bist.

Warum du nun sterben musst, warum der Ätschebätscher ausgerechnet jetzt das Messer nahm und es dir in den Bauch rammte, das weißt du nicht. Gründe genug hätten sie alle gehabt, einer wie der andere. Sogar der Hund, der blöde. Gerade der.

Und nun sieh‘ sie dir an, die honorable Gesellschaft! Aufgereiht wie in einem Agatha Christie-Stück stehen sie da, alle beieinander, alle versammelt. Machen einen auf bestürzt, auf zu Tode betrübt. Und decken damit den klingenschwingenden Ätschebätscher unter ihnen. Heuchlerisches Mörderpack! Schaustellertrupp!

Nein, wirst du dem Kommissar sagen, so er dich doch noch fragen sollte: gesehen habe auch ich nichts. Ich stand dort, mit dem Rücken zum Ätschebätscher, wendete mich jäh herum, empfing auch schon die Klinge, nahm sie in mich auf, sah sie in mir verschwinden, fiel.

Genau das wirst du sagen, denn es entspricht der Wahrheit. Es könnte Cosmin gewesen sein, deine Frau oder, das wäre doch eine nette Pointe, der Kommissar höchst selbst. Wo er doch so verdächtig früh am Tatort aufgetaucht ist, der werte Herr Staatsbedienstete, der werte Herr Beamte! Kann doch kein Zufall sein.

Der Kommissar aber, du kennst den Idioten, wird dir auf deine Zeugenaussage hin antworten, dass ihm deine Aussage zu subjektiv sei, um den Block zu zücken, sie zu notieren. Zudem sei dein Standpunkt der Standpunkt eines Ermordeten. Von allenfalls eingeschränkter Beweiskraft, nur bedingt zurechnungsfähig seist du im Moment deines Ablebens gewesen. Und vor Gericht erscheinen könntest du auch nicht mehr. Eher die Kinder, die Süßen, den Hund, den Blöden oder den Stuhl, den Kippelnden könne er da befragen. Als dich. Also wirst du dich zusammenreißen, ein wenig in deiner Grammatik herumpfuschen, das unglaubwürdige, das redselig daher schnatternde Ich tilgen, dich selbst in die dritte Person Singular setzen und wiederholen: Herr Kommissar! Er, der so mir nichts dir nichts dahingemeuchelte Frankenfelder, er hat nichts gesehen. Er stand mit dem Rücken zum Ätschebätscher, wendete sich jäh herum, empfing auch schon die Klinge, nahm sie in sich auf, sah sie in sich verschwinden, fiel.

Und der Kommissar wird raunen: Aha. Recht so, Frankenfelder. Fein so, Frankenfelder.

Du weißt nichts. Hast jedoch eine Theorie wie hier eines zum anderen führte. Und bis der Krankenwagen oder der Tod oder auch beide zugleich eintreffen: die Zeit dieser Theorie nachzuhängen.

(Der vorliegende Text ist ein Auszug aus meinem aktuellen, noch nicht lektorierten Romanmanuskript, das ich zu gegebener Zeit in Gänze zu veröffentlichen trachtenhoffe.)


„Das Seufzen und das Schweben – die Welt mit den Augen eines Bipolaren“, das erste Hörbuch von David Wonschewski, kann versandkostenfrei HIER bestellt werden. Sollten Sie ein vom Autor signiertes Exemplar wünschen, kontaktieren Sie ihn gerne direkt über DIESES Kontaktformular.

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Über die nervenzermürbende Lachhaftigkeit psychischer Schräglagen: Lesen Sie auch „Schwarzer Frost“, „Geliebter Schmerz“ und „Zerteiltes Leid“ – die bisher erschienen drei Bücher von David Wonschewski. Mehr Informationen dazu gibt es: HIER.

Zum Autor:

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David Wonschewski, Jahrgang 1977, wuchs im Münsterland auf und ist seit 18 Jahren als Musikjournalist für Radio, Print & Online tätig. Als leitender Redakteur gestaltete er viele Jahre das Programm landesweiter Stationen, führte Interviews mit internationalen Künstlern, verfasste knapp 450 Rezensionen sowie PR-Texte für u.a. Reinhard Mey. Er ist Begründer (und nach aktuellem Stand auch Totengräber) des Liedermachermagazins „Ein Achtel Lorbeerblatt“ und saß von 2013 bis 2015 in der Jury der renommierten Liederbestenliste. Sein von der Internationalen Thomas Bernhard Gesellschaft empfohlener Debütroman „Schwarzer Frost“ brachte ihm 2013 erste Vergleiche mit Autorengrößen wie David Foster Wallace, Bret Easton Ellis oder eben Thomas Bernhard ein. Der Nachfolger „Geliebter Schmerz“ erschien Anfang 2014, der Roman „Zerteiltes Leid“ wurde im Mai 2015 veröffentlicht. 2017 erschien sein erstes Hörbuch „Das Seufzen und das Schweben“.

„Wonschewski zieht alle Register der Vortragskunst bis hin zur schrillen Verzweiflung, die sich in drastischen Stimmlagen widerspiegelt. Ironie, Sarkasmus und Zynismus – der Autor versteht es vortrefflich, diese Stilmittel zu einem höchst amüsanten Cocktail zu mixen.“ (Rainer Nix, „Westfälische Nachrichten“, 10. Juni 2015).

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