David Wonschewski | Autor

Lied- & Literaturjournalist – Romancier – Bedenkenträger

Anderer Rezensenten Rezensionen – Literaturblogschau, 22. September 2020

Wenn dem so ist, dass auch andere Mütter schöne Töchter haben, dann ist davon auszugehen, dass, rein uch andere Literaturblogger schöne Bücher kennen, tolle Rezensionen in petto haben.

Da ich viel auf den Blogs Gleichgesinnter herumstromere, auch und zuvorderst gerne immer wieder wahllos in deren Archiv hinabtauche, finde ich regelmäßig, wie es sein muss, Perlen. Untenan findet ihr die Buchbesprechungen, die mich in den letzten Tagen am meisten erfreut haben. Und mich inspirierten, ach was sage ich denn, anstachelten! das dort besprochene Buch umgehend lesen zu müssen. Oder die, wenn ich das Buch bereits gelesen habe, mir eine total gegenteilige Sichtweise nahelegten.

Es lebe die feine Tradition mündlichen Weitertragens, selbst in virtuellen Zeiten, mit Dank an die Blogger –

David Wonschewski

Tipp 1: David Grossman – „Der Kindheitserfinder“ (1991) – HIER

Yehoshua, Oz, Grossman – das hohe Dreigestirn meiner universitären Zwischenprüfung in den „Jüdischen Studien“. Grossman ist mein persönlicher Tipp auf einen der nächsten Literaturnobelpreise.

———————————

Tipp 2: Markus Orths – „Picknick im Dunkeln“ (2020) – HIER

Wurde mir im Deutschlandfunk seinerzeit empfohlen, das aber schlecht. Gelingt hier bedeutend besser, jetzt will ich es lesen.

——————————————

Tipp 3: Katya Apekina -„Je tiefer das Wasser…“ (2020) – HIER.

Für mich der schlechteste, da oberflächlichste Roman des bisheringen Jahres, lasse ich natürlich auch gerne gegenteilige, gut formulierte Meinungen zu.

———————

Tipp 4: John Williams – „Butcher’s Crossing“ (1960) – HIER

John Williams, dieser US-amerikanische Klassikerautor, den keiner kennt, weil keiner ihn sah. Und als die Welt reif war für ihn, da war er quasi schon fort.

2 Kommentare zu “Anderer Rezensenten Rezensionen – Literaturblogschau, 22. September 2020

  1. davidwonschewski
    24. September 2020

    Hallo, Marc,

    naja, meine Studienzeiten sind halt auch schon bald 20 jahre her – Himmel! – von Amos Oz habe ich bis 2003 alles geelsen, aber Erinnerung: weg. Grossman fand ich damals gar nicht soo dolle, war eher eine Verlegenheitslösung für die Prüfung, Yehoshua und Oz waren halt die Heroen. Den gelben Wind las ich von Grossman damals, letztes Jahr dann die Frau, die die Nachricht erwartet. Und war schon arg geflashed, um diesen Hypebegriff zu nutzen. Das mit dem Noblpreis glaube ich echt, ich wette fast draus. Evtl kommt ihm Politik in die Quere, israelis auszeichnen findet nicht jeder passend… Beste Grüße, David

  2. Marc
    23. September 2020

    Hallo David,

    Schön, dass du diese Besprechung zu Grossmanns Buch ausgegraben hast. Dieses hatte ich so gut wie gar nicht mehr auf dem Schirm. Wie ist es denn dir mit dem Buch ergangen oder konnte ich dich vielmehr zum Lesen ermutigen.

    Beste Grüße
    Marc

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 23. September 2020 von in Nachrichten und getaggt mit , , , .
%d Bloggern gefällt das: