David Wonschewski | Autor

Kulturjournalist – Romancier – Misanthrop

Brennende Bücher, hinterrücks niedergestreckte Kameraden. Soeben ausgelesen: Mario Vargas Llosa – „Die Stadt und die Hunde“ (1962)

von David Wonschewski Bücherverbrennung. Ein hartes, ein historisch bitteres Wort. Wir denken bei dem Begriff selbstredend zunächst stets an unsere eigene dunkle Vergangenheit. Unliebsame Literatur zu verbrennen ist aber kein … Weiterlesen

16. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

A Clockwork Orange für Mädchen. Soeben ausgelesen: Fatma Aydemir – „Ellbogen“ (2017)

von David Wonschewski Ein interessantes, da ausnehmend vielschichtiges Romandebüt der deutschtürkischen Journalistin Fatma Aydemir. Erzählt wird die Geschichte der in Berlin lebenden 18jährigen Hazal, die mit ihren drei Freundinnen, man könnte … Weiterlesen

15. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Tote, Vermisste und Germanistik. Soeben ausgelesen: Roberto Bolaño – „2666“ (2004)

von David Wonschewski Roberto Bolaño habe „2666“, sein wahrlich epochales mehr als 1000seitiges Überwerk, im Angesicht des eigenen Todes geschrieben, so erfahren wir im Vorwort. Also habe er jede einzelne … Weiterlesen

15. Januar 2020 · Ein Kommentar

Rosenkrieg für Fortgeschrittene. Soeben ausgelesen: Philip Roth – „Mein Leben als Mann“ (1974)

von David Wonschewski Hat eigentlich, wie der Dramatiker Edward Albee in seinem berühmten Ehezerrüttungsstück Anfang der sechziger Jahre fragte, noch irgendjemand Angst vor Virginia Woolf? Nein? Wäre aber, so man … Weiterlesen

14. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: Uwe Johnson – „Mutmassungen über Jakob“ (1959)

von David Wonschewski Es gibt Bücher, die liest man, emsig, beflissen. Und stellt so ab Seite 50 fest, dass man so gar nichts rafft. Wenn ein solches Buch dann noch … Weiterlesen

12. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: Michael Köhlmeier – „Idylle mit ertrinkendem Hund“ (2008)

von David Wonschewski Ein schmaler Band, diese „Idylle mit ertrinkendem Hund“. Über gerade einmal knapp 100 Seiten erstreckt sich der Text des Österreichers Michael Köhlmeier aus dem Jahr 2008. Eher … Weiterlesen

8. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: László Krasznahorkai – „Satanstango“ (1985)

von David Wonschewski Die Frage ist nicht neu, bleibt aber berechtigt: Warum nur kennen wir ach so aufgeschlossenen Deutschen viel mehr Kultur von weit entfernten Nationen als denn von denen, … Weiterlesen

7. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: Robert Menasse – „Die Hauptstadt“ (2017)

von David Wonschewski Nein, leidtun muss einem Robert Menasse mit Sicherheit nicht. Hat er für seinen Roman „Die Hauptstadt“ doch immerhin den „Deutschen Buchpreis 2017“ eingeheimst. Doch wie es so … Weiterlesen

7. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: Dag Solstad – „Scham und Würde“ (1994)

von David Wonschewski Dag Solstad ist, das bemerke ich nach und nach,  der Meister der kleinen Momente mit großem Nachhall. Meister der Schilderung belangloser Situationen, die trotz – oder gerade … Weiterlesen

7. Januar 2020 · 3 Kommentare

Soeben ausgelesen: Elnathan John – „An einem Dienstag geboren“ (2015)

von David Wonschewski Exakt 70 Bücher habe ich 2019 gelesen. Und wie HIER nachzulesen ist, gehörte „An einem Dienstag geboren“ des Nigerianers Elnathan John dabei ganz klar zu meinen Favoriten. … Weiterlesen

7. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: Orhan Pamuk -„Das stille Haus“(1983)

von David Wonschewski Was macht einen wirklich großen Roman aus? Einen Roman, so groß, dass die spätere Vergabe des Nobelpreises an dessen Autor mit keinem Gedanken angezweifelt werden kann? Nun, … Weiterlesen

4. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: Samuel Selvon – „Die Taugenichtse“ (1956)

von David Wonschewski Worin liegt es nun begründet, das Geheimnis jener sagenumwoben „erfolgreichen Integration“? Und noch viel wichtiger: wer trägt die Hauptschuld daran, so diese nicht gelingt? So Flüchtlinge, Einwander … Weiterlesen

2. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: Michail Bulgakow – „Meister und Margarita“ (1966)

von David Wonschewski Ein Roman, in dem fast alle Protagonisten entweder spurlos verschwinden oder aber im Irrenhaus landen – oh doch, ein solches Büchlein kann mir gefallen. Dann aber: ein … Weiterlesen

2. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: John Lydon – „Anger is an Energy. Die Autobiografie von Johnny Rotten.“ (Musikbiografie, 2015)

von David Wonschewski Wer, so wie ich, vor allem über Public Image Limited to John Lydon gefunden hat (und nicht so sehr via Sex Pistols), für den ist diese Biografie … Weiterlesen

1. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: Lukas Bärfuss – „Hagard“ (2017)

von David Wonschewski Hat man, so wie ich, selbst einen Stalker-Roman vorgelegt („Zerteiltes Leid“, 2015 – mehr Infos: HIER), so endet die Faszination für derlei psychisch verworrene Sujets selbstverständlich nicht. … Weiterlesen

1. Januar 2020 · 2 Kommentare

Soeben ausgelesen: Dag Solstad – „T. Singer“ (1999)

von David Wonschewski Wem schon Musils „Mann ohne Eigenschaften“ als eines der wichtigsten Werke der Literaturgeschichte gilt, na, der wird doch bei einem Roman über einen Mann ohne Vornamen nur … Weiterlesen

31. Dezember 2019 · Ein Kommentar

Soeben ausgelesen: Bret Easton Ellis – „Unter Null“ (1985)

von David Wonschewski Heute, mit der Brille des nunmehr endenden Jahres 2019 auf der Nase, lässt sich nur noch bedingt nachvollziehen, warum „Unter Null“ bei seinem Erscheinen Mitte der 80iger … Weiterlesen

31. Dezember 2019 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: Witold Gombrowicz – „Trans-Atlantik“ (1952)

von David Wonschewski Ohje. Nazi-Deutschland überrennt Polen, der Pole Gombrowicz flieht bis nach Argentinien, findet jedoch keine Heimat mehr und findet sie, mag man fast sagen, ein Leben lang nicht … Weiterlesen

28. Dezember 2019 · Ein Kommentar