David Wonschewski | Autor

Kulturjournalist – Romancier – bipolarer Bedenkenträger

Archiv der Kategorie: 2000 – 2018

Die Banalität des Bösen. Soeben ausgelesen: Angel Igov – „Die Sanftmütigen“ (2015)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Mein eigener, so sanfter Opa hatte eine schwere Kindheit und Jugend. Geboren als unerwünschtes Resultat eines Stelldicheins eines polnischen Großgrundbesitzers mit seiner … Weiterlesen

27. März 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Von wegen toxisch-afrikanische Muslimigkeit. Soeben ausgelesen: Elnathan John – „An einem Dienstag geboren“ (2015)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Exakt 70 Bücher habe ich 2019 gelesen. Und wie HIER nachzulesen ist, gehörte „An einem Dienstag geboren“ des Nigerianers Elnathan John dabei … Weiterlesen

20. März 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Weißer Mann, was nun? Soeben ausgelesen: Donald Ray Pollock – „Knockemstiff“ (2008)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Hat, abgesehen von Frank Rudkoffsky („Fake“, 2019), mittlerweile eigentlich irgendwer hierzulande den ernsthaften Versuch unternommen, literarisch zu untersuchen, warum recht viele Mitbürger … Weiterlesen

10. März 2021 · 5 Kommentare

Tote, Vermisste und Germanistik. Soeben ausgelesen: Roberto Bolaño – „2666“ (2004)

von David Wonschewski Vorabfazit: 2 von 5 Sternen Roberto Bolaño habe „2666“, sein wahrlich epochales mehr als 1000seitiges Überwerk, im Angesicht des eigenen Todes geschrieben, so erfahren wir im Vorwort. … Weiterlesen

17. Februar 2021 · Ein Kommentar

Bringschuld. Soeben ausgelesen: T.C. Boyle – „Wenn das Schlachten vorbei ist“ (2011)

von David Wonschewski 3 von 5 Sternen Manchmal drehe ich in Sachen Naturschutz ein wenig auf. Dann sage ich: Nehmen wir das Wort „Fliegenklatsche“! Ist mir egal, wie viele putzige … Weiterlesen

10. Februar 2021 · 2 Kommentare

Geplant verpeilt. Soeben ausgelesen: Dag Solstad – „16.7.41“ (2002)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Es ist doch so: Wer an einem Anfang schon dessen Ende kennt, mag ein guter Handwerker zu sein. Bleibt jedoch zeitlebens ein … Weiterlesen

9. Februar 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

A Clockwork Orange für Mädchen. Soeben ausgelesen: Fatma Aydemir – „Ellbogen“ (2017)

von David Wonschewski Vorabfazit: 3 von 5 Sternen Ein interessantes, da ausnehmend vielschichtiges Romandebüt der deutschtürkischen Journalistin Fatma Aydemir. Erzählt wird die Geschichte der in Berlin lebenden 18jährigen Hazal, die mit … Weiterlesen

5. Oktober 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Schweine in Brüssel. Soeben ausgelesen: Robert Menasse – „Die Hauptstadt“ (2017)

von David Wonschewski Vorabfazit: 3 von 5 Sternen Nein, leidtun muss einem Robert Menasse mit Sicherheit nicht. Hat er für seinen Roman „Die Hauptstadt“ doch immerhin den „Deutschen Buchpreis 2017“ … Weiterlesen

13. April 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Wenn Bret Easton Ellis was empfiehlt. Soeben ausgelesen: Paul Murray – „Skippy stirbt“ (2011)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Wenn der von mir hochgeschätzte Bret Easton Ellis in seinem Buch „Weiss“ dieses Buch empfiehlt – folge ich dem Ratschlag doch gerne. … Weiterlesen

22. Februar 2020 · Ein Kommentar

Soeben ausgelesen: Thomas Manegold – „Heimathiebe“ (2017)

von David Wonschewski „Maniker können mitunter sehr schnell denken und Berge versetzen. Problematisch wird es erst, wenn sie diese Berge hinstellen, wo sie nicht hingehören, und am nächsten Tag nicht … Weiterlesen

31. August 2019 · Ein Kommentar

Soeben ausgelesen: J.D. Vance – „Hillbilly-Elegie“ (2017)

von David Wonschewski „Mamaw stammte aus einer Familie, die lieber schoss als diskutierte. Ihr Vater war ein furchteinflößender alter Hillbilly mit einer Brust voller Orden, der fluchen konnte wie ein … Weiterlesen

30. Juni 2017 · Ein Kommentar