David Wonschewski | Autor

Lied- & Literaturjournalist – Romancier – Bedenkenträger

Eine charakterlos ehrliche Haut. Soeben ausgelesen: Tom Zürcher – „Mobbing Dick“ (2019)

von David Wonschewski Soso, da war „Mobbing Dick“ also für den Deutschen Buchpreis 2019 nominiert, landete just auf der sogenannten „Longlist“. Doch wie berechtigt ist das? Nun, schaut man sich … Weiterlesen

22. Mai 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Nichts fürs zarte Männerseelchen. Soeben ausgelesen: Sibylle Berg – „GRM: Brainfuck“ (2019)

von David Wonschewski Oh, doch, Texte von Sibylle Berg zu lesen bildet nicht nur, nein, es macht auch Freude. Zynisch, scham- und respektlos, geradeheraus – so sind die Texte der … Weiterlesen

15. Mai 2020 · Ein Kommentar

Knallst du dich zu, knall‘ auch ich mich zu. Soeben ausgelesen: T.C. Boyle – „Das Licht“ (2019)

von David Wonschewski Wow. Ein Roman, in dem nahezu durchgängig gesoffen, Drogen genommen und korpuliert wird. Und das Ganze in einer Taktung, die selbst good ol‘ Bukowski einer Ohnmacht nahegebracht … Weiterlesen

8. Mai 2020 · 2 Kommentare

Jüdische Identitätserosion. Soeben ausgelesen: Dana von Suffrin – „Otto“ (2019)

von David Wonschewski Wenn man mir im Deutschlandfunk schon mitteilt, ein gerade erschienenes Buch sei schon jetzt DER Roman des Jahres, na, dann will ich ihn doch erst einmal lesen, … Weiterlesen

25. April 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Lustig über Demenz schreiben. Soeben ausgelesen: Abraham B. Yehoshua – „Der Tunnel“ (2019)

von David Wonschewski Zvi Luria und seine Frau Dina leben in Tel Aviv, Israel. Der ehemalige Straßenbauingenieur und die noch praktizierende Kinderärztin, kurz vor ihrer Pension, sind seit 48 Jahren … Weiterlesen

20. April 2020 · 4 Kommentare

Außer Spesen nix gewesen. Soeben ausgelesen: Jochen Schimmang – „Adorno wohnt hier nicht mehr“ (2019)

von David Wonschewski Zugegeben, zwar veröffentlicht Jochen Schimmang schon seit Ende der siebziger Jahre Romane und Erzählungen – und das beileibe nicht bei den kleinsten und schmalsten Verlagslichtern – gehört … Weiterlesen

8. April 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Endlich – zu Papier gebrachter Feminismus, der ein(e,n) nicht wurmt. Soeben ausgelesen: Miriam Toews – „Die Aussprache“ (2019)

von David Wonschewski Sagen wir es so plakativ, wie es nunmal ist: an sich will „Mann“ so einen Roman anno 2020 nicht mehr lesen. Nach medialer „#meetoo“- und „angrytoxicwhiteman“-Überdosis ist … Weiterlesen

7. April 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

UDSSR, revisited. Soeben ausgelesen: Eugen Ruge – „Metropol“ (2019)

von David Wonschewski Was mir mein überaus geliebter, mein überaus schweigsamer und 1995 verstorbener Großvater gewesen ist, das hat auch Eugen Ruge in seiner Großmutter Charlotte zeitlebens sehen können, sehen … Weiterlesen

6. April 2020 · 3 Kommentare

Ideenlos ausplätschern. Soeben ausgelesen: Tom Müller – „Die jüngsten Tage“ (2019)

von David Wonschewski Vorsicht – dieses Buch ist eine Mogelpackung, die es in sich hat. Denn pünktlich zum Jahrestag des Mauerfalls erscheint dieser Roman, der in Klappentext und auf der … Weiterlesen

4. April 2020 · Hinterlasse einen Kommentar