David Wonschewski | Autor

Kulturjournalist – Romancier – bipolarer Bedenkenträger

Archiv der Kategorie: 2019

UDSSR, revisited. Soeben ausgelesen: Eugen Ruge – „Metropol“ (2019)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Was mir mein überaus geliebter, mein überaus schweigsamer und 1995 verstorbener Großvater gewesen ist, das hat auch Eugen Ruge in seiner Großmutter … Weiterlesen

3. Juni 2021 · 5 Kommentare

Wo Sibylle Berg scheitert, meistert Miriam Toews. Soeben ausgelesen: Miriam Toews – „Die Aussprache“ (2019)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Sagen wir es so plakativ, wie es nun einmal ist: an sich will „Mann“ so einen Roman anno 2020 nicht mehr lesen. … Weiterlesen

27. Mai 2021 · Ein Kommentar

Jüdische Identitätserosion. Soeben ausgelesen: Dana von Suffrin – „Otto“ (2019)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Wenn man mir im Deutschlandfunk schon mitteilt, ein gerade erschienenes Buch sei schon jetzt DER Roman des Jahres, na, dann will ich … Weiterlesen

21. April 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Eine charakterlos ehrliche Haut. Soeben ausgelesen: Tom Zürcher – „Mobbing Dick“ (2019)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Soso, da war „Mobbing Dick“ also für den Deutschen Buchpreis 2019 nominiert, landete just auf der sogenannten „Longlist“. Doch wie berechtigt ist … Weiterlesen

13. April 2021 · 2 Kommentare

Der Stalin war so ein guter Mann. Soeben ausgelesen: Nikoletta Kiss – „Das Licht vergangener Tage“ (2019)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Mir kam schon der Gedanke, ob wir – meine Schwester, die Cousins, meine Eltern, Onkel, Tanten und natürlich ich selbst – uns … Weiterlesen

5. April 2021 · 2 Kommentare

Außer Spesen nix gewesen. Soeben ausgelesen: Jochen Schimmang – „Adorno wohnt hier nicht mehr“ (2019)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Zugegeben, zwar veröffentlicht Jochen Schimmang schon seit Ende der Siebzigerjahre Romane und Erzählungen – und das beileibe nicht bei den kleinsten und … Weiterlesen

18. März 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Über dieses Drecksgefühl, politisch weder links noch rechts zu sein. Soeben ausgelesen: Florian Langbein – „Friedensweide“ (2019)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Vor einigen Jahren, ich war noch beim Radio tätig, kam eines montagmorgens ein türkischstämmiger Kollege zu mir ins Büro – merklich angefressen. … Weiterlesen

16. März 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Lustig über Demenz schreiben. Soeben ausgelesen: Abraham B. Yehoshua – „Der Tunnel“ (2019)

von David Wonschewski Vorabfazit: 3 von 5 Sternen. Zvi Luria und seine Frau Dina leben in Tel Aviv, Israel. Der ehemalige Straßenbauingenieur und die noch praktizierende Kinderärztin, kurz vor ihrer … Weiterlesen

16. März 2021 · 5 Kommentare

Ideenlos ausplätschern. Soeben ausgelesen: Tom Müller – „Die jüngsten Tage“ (2019)

von David Wonschewski Vorabfazit: 2 von 5 Sternen Vorsicht – dieses Buch ist eine Mogelpackung, die es in sich hat. Denn pünktlich zum Jahrestag des Mauerfalls erscheint dieser Roman, der … Weiterlesen

7. März 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Nichts fürs zarte Männerseelchen. Soeben ausgelesen: Sibylle Berg – „GRM: Brainfuck“ (2019)

von David Wonschewski Vorabfazit: 2 von 5 Sternen Oh, doch, Texte von Sibylle Berg zu lesen bildet nicht nur, nein, es macht auch Freude. Zynisch, scham- und respektlos, geradeheraus – … Weiterlesen

8. Februar 2021 · Ein Kommentar

Knallst du dich zu, knall‘ auch ich mich zu. Soeben ausgelesen: T.C. Boyle – „Das Licht“ (2019)

von David Wonschewski Vorabfazit: 3 von 5 Sternen Wow. Ein Roman, in dem nahezu durchgängig gesoffen, Drogen genommen und korpuliert wird. Und das Ganze in einer Taktung, die selbst good … Weiterlesen

28. Januar 2021 · 2 Kommentare