Home is where the Schuld ist. Soeben ausgelesen: Thilo Krause – „Elbwärts“ (2020)
von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Es gab in den letzten Jahren im Publikationsbereich diverse Versuche, sich dem so diffus-abstrakten Begriff „Heimat“ frisch und neu zu nähern. Aus … Weiterlesen
Von einem, der ging und einem, der blieb. Soeben ausgelesen: Klaus Mann – „Mephisto“ (1936)
von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Natürlich regt der Klaus Mann-Klassiker „Mephisto“, dieser Roman über eine Künstlerkarriere im Dritten Reich, dazu an ihn überzuinterpretieren. Vor allem in persönlicher … Weiterlesen
Opfertum für Fortgeschrittene. Soeben ausgelesen: Teju Cole – „Open City“ (2011)
von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Doch, das ist definitiv bewundernswert. Zu sehen wie flink die altehrwürdige, oftmals schwerfällig wirkende Buchbranche sich ab und an bewegen kann. Da … Weiterlesen
Gegenentwurf zum Virtue Signaling. Soeben ausgelesen: Dag Solstadt – „Professor Andersens Nacht“ (1996)
von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Zugegeben, dass Dag Solstad in seiner norwegischen Heimat als eine der größten literarischen Nummern gilt, weiß aus hiesigem Blickwinkel betrachtet zu verwundern. … Weiterlesen
Jüdische Identitätserosion. Soeben ausgelesen: Dana von Suffrin – „Otto“ (2019)
von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Wenn man mir im Deutschlandfunk schon mitteilt, ein gerade erschienenes Buch sei schon jetzt DER Roman des Jahres, na, dann will ich … Weiterlesen
Völlig losgelöst von der Erde. Soeben ausgelesen: Jhumpa Lahiri – „Wo ich mich finde“ (2020)
von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sterne Die schlimmste Phase meines Lebens ist bezeichnender Weise auch die, in der ich zu einer für mich griffigen Definition von Glück gelangte. … Weiterlesen
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke. Soeben ausgelesen: Gerbrand Bakker – „Oben ist es still“ (2006)
von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Hand aufs Herz: Wie oft haben wir schon über oder zu jemandem gesagt „Du fehlst mir“. Zum Partner, zur Ex-Freundin. Zur besten … Weiterlesen
Und wenn Du nicht weißt wie soll es weitergehen, Kapitulation ohohoh, Kapitulation ohohoh. Soeben ausgelesen: Iwan Gontscharow – „Oblomow“ (1859)
von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Dass literarische Klassiker von vielen Lesern als oftmals anstrengend, langatmig und zäh empfunden werden, mag an vielem liegen. Nur an einem nicht: … Weiterlesen
Eine charakterlos ehrliche Haut. Soeben ausgelesen: Tom Zürcher – „Mobbing Dick“ (2019)
von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Soso, da war „Mobbing Dick“ also für den Deutschen Buchpreis 2019 nominiert, landete just auf der sogenannten „Longlist“. Doch wie berechtigt ist … Weiterlesen
Friss‘ dein Brot, Mopsgesicht! Soeben ausgelesen: Dag Solstad – „Scham und Würde“ (1994)
von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Dag Solstad ist, das bemerke ich nach und nach, der Meister der kleinen Momente mit großem Nachhall. Meister der Schilderung belangloser Situationen, … Weiterlesen
Lagerkoller auf doppelbödigem Doppelboden. Soeben ausgelesen: Philip K. Dick – „Irrgarten des Todes“ (1970)
von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Man mag es mir kaum zutrauen, aber ich gehöre noch der Männergeneration an, die auf die schnittige Frage „Ham se jedient?!“ Mit … Weiterlesen
Von der Eitelkeit ein global friedensstiftender Mensch sein zu wollen. Soeben ausgelesen: Lukas Bärfuss – „Hundert Tage“ (2008)
von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen David, Mitte zwanzig, Schweizer, weiß was er vom Leben will. Oder besser gesagt: was er dem Leben, der Menschheit, der ganzen Welt … Weiterlesen
Kitschbefreiter Oberkitsch. Soeben ausgelesen: Knut Hamsun – „Victoria“ (1898)
von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Ein Mann von niedrigem Stand liebt eine Frau von höherem Stand. Oder, wenn auch seltener, eine Frau aus einer niederen Klasse verliebt … Weiterlesen
Hass auf die anderen eigenen, eigenen anderen. Soeben ausgelesen: J.M. Coetzee – „Warten auf die Barbaren“ (1980)
von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Auf die Frage, warum Rassismus auch anno 2020 noch erschreckend gut funktioniert, gibt es aus meiner Sicht neben vielen Erklärungen auch eine, … Weiterlesen
Wonach noch streben, wonach eifern? Soeben ausgelesen: Dag Solstad – „T. Singer“ (1999)
von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Wem schon Musils „Mann ohne Eigenschaften“ als eines der wichtigsten Werke der Literaturgeschichte gilt, na, der wird doch bei einem Roman über … Weiterlesen
Der charmant pöbelnde Narzisst. Soeben ausgelesen: Ulrich Brunner – „Bruno Kreisky – Lernen S‘ Geschichte, Herr Reporter“ (2020)
von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Na, auch schon Witze über AmerikanerInnen gemacht? Sie wissen schon, weil die sich für den Nabel der Welt halten, größtenteils aber null … Weiterlesen
Außer Spesen nix gewesen. Soeben ausgelesen: Jochen Schimmang – „Adorno wohnt hier nicht mehr“ (2019)
von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Zugegeben, zwar veröffentlicht Jochen Schimmang schon seit Ende der Siebzigerjahre Romane und Erzählungen – und das beileibe nicht bei den kleinsten und … Weiterlesen
Über dieses Drecksgefühl, politisch weder links noch rechts zu sein. Soeben ausgelesen: Florian Langbein – „Friedensweide“ (2019)
von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Vor einigen Jahren, ich war noch beim Radio tätig, kam eines montagmorgens ein türkischstämmiger Kollege zu mir ins Büro – merklich angefressen. … Weiterlesen