David Wonschewski | Autor

Kulturjournalist – Romancier – bipolarer Bedenkenträger

Archiv der Kategorie: 4 Sterne

Völlig losgelöst von der Erde. Soeben ausgelesen: Jhumpa Lahiri – „Wo ich mich finde“ (2020)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sterne Die schlimmste Phase meines Lebens ist bezeichnender Weise auch die, in der ich zu einer für mich griffigen Definition von Glück gelangte. … Weiterlesen

27. September 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Hass auf die anderen eigenen, eigenen anderen. Soeben ausgelesen: J.M. Coetzee – „Warten auf die Barbaren“ (1980)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Auf die Frage, warum Rassismus auch anno 2020 noch erschreckend gut funktioniert, gibt es aus meiner Sicht neben vielen Erklärungen auch eine, … Weiterlesen

20. September 2021 · Ein Kommentar

Schwarzmalen für Anfänger. Das kontroverse Identitätsgespräch. Kiss &  Wonschewski reden über: Mithu Sanyal – „Identitti“ (2021)

Nikoletta Kiss und David Wonschewski, Autorin und Autor sehr unterschiedlicher Bücher, lesen gemeinsam Romane – und streiten. Das Konzept ist denkbar einfach: Sie mailen sich hin und her. Der eine reagiert … Weiterlesen

9. September 2021 · Ein Kommentar

Neulich, auf der Palme. Oder: Und, was lest ihr gerade so? 01. September 2021

Kennen Sie diese Bücher, bei denen Sie schon vor der Lektüre wissen, dass diese Sie total auf die Palme bringen werden? Ich lese so was ja gerne, ab und an. … Weiterlesen

2. September 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Fürs Muttersein gibt es keinen Nachholtermin. Soeben ausgelesen: David Grossman – „Was Nina wusste“ (2020)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Wie jede Meinung, so beruht selbstverständlich auch meine auf subjektiver, irgendwann dann vielleicht gar selektiver Wahrnehmung. Aber was soll ich machen, diese … Weiterlesen

31. August 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Drecksgrützenbeziehungen. Soeben ausgelesen: Jonathan Franzen – „Unschuld“ (2015)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Erinnern Sie sich noch daran, wie Drecksgrützenbeziehungen genannt wurden, bevor es total en vogue wurde, mit schmerzbebenden Lippen beständig von „toxischen Partnerschaften“ … Weiterlesen

31. August 2021 · 3 Kommentare

Klapps auf den Hinterkopf. Soeben ausgelesen: László Krasznahorkai – „Krieg und Krieg“ (1999)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen In meiner Schulzeit gab es diesen Jungen, bei dem man nie so recht wusste, ob er nun wahnsinnig langsam im Denken ist … Weiterlesen

15. August 2021 · Ein Kommentar

Freiheit, die ich meine. Soeben ausgelesen: Richard Russo – „Ein grundzufriedener Mann“ (1993)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Das Feine an Literatur ist, dass man die Möglichkeit hat, Protagonisten in Situationen zu erleben, in die man selbst ums Verrecken nicht … Weiterlesen

5. August 2021 · Ein Kommentar

Geplant verpeilt. Soeben ausgelesen: Dag Solstad – „16.7.41“ (2002)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Es ist doch so: Wer an einem Anfang schon dessen Ende kennt, mag ein guter Handwerker zu sein. Bleibt jedoch zeitlebens ein … Weiterlesen

5. August 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Über die formidable Vereinbarkeit von Haltung und Nicht-Haltung. Soeben ausgelesen: Witold Gombrowicz – „Trans-Atlantik“ (1952)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Ohje. Nazi-Deutschland überrennt Polen, der Pole Gombrowicz flieht bis nach Argentinien, findet jedoch keine Heimat mehr und findet sie, mag man fast … Weiterlesen

19. Juli 2021 · Ein Kommentar

Allesamt Lumpen, sogar Mutti. Soeben ausgelesen: Ross Thomas – „Teufels Küche“ (1983)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Und noch so ein Autor, an den ich nur gelangt bin, da ich vor einiger Zeit mit unerwarteter Freude die feuilletonistische Textsammlung … Weiterlesen

8. Juli 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Dann wähl‘ doch AfD! Soeben ausgelesen: Frank Rudkoffsky – „Fake“ (2020)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Ach, ich bin so leicht auszurechnen. Da lauschte ich im Deutschlandfunk einer Buchbesprechung zu Frank Rudkoffskys neuem Roman „Fake“, hörte, dass es … Weiterlesen

6. Juli 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Ja bin ich denn der König von Spanien, oder was?! Soeben ausgelesen: Nikolai Gogol – „Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen“ (1835)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Man mag es kaum glauben, aber auch ein Dostojewski, auch ein Tolstoi brauchten einen Wegbereiter, um Überwerke wie „Schuld und Sühne“ (1866) … Weiterlesen

4. Juli 2021 · 8 Kommentare

Wenn Kaurismäki gerade nicht kann, Wenders würde bestimmt. Soeben ausgelesen: Joachim B. Schmidt – „Kalmann“ (2020)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Da haben sie in einer groß angelegten Studie doch herausgefunden, dass es unter den 83,02 Millionen Deutschen nur einen einzigen gibt, der … Weiterlesen

30. Juni 2021 · Ein Kommentar

Brennende Bücher, hinterrücks niedergestreckte Kameraden. Soeben ausgelesen: Mario Vargas Llosa – „Die Stadt und die Hunde“ (1962)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Bücherverbrennung. Ein hartes, ein historisch bitteres Wort. Wir denken bei dem Begriff selbstredend zunächst stets an unsere eigene dunkle Vergangenheit. Unliebsame Literatur … Weiterlesen

14. Juni 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

UDSSR, revisited. Soeben ausgelesen: Eugen Ruge – „Metropol“ (2019)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Was mir mein überaus geliebter, mein überaus schweigsamer und 1995 verstorbener Großvater gewesen ist, das hat auch Eugen Ruge in seiner Großmutter … Weiterlesen

3. Juni 2021 · 5 Kommentare

Joy Divisions Traum von Isolation. Soeben ausgelesen: J.G. Ballard – „Betoninsel“ (1974)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Ab und an braucht es namhafte Referenzen. Ian Curtis, der legendäre, suizidale Frontmann der stilprägenden Düsterband Joy Divsion, las wohl, bevor er … Weiterlesen

2. Juni 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Lagerkoller auf doppelbödigem Doppelboden. Soeben ausgelesen: Philip K. Dick – „Irrgarten des Todes“ (1970)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Man mag es mir kaum zutrauen, aber ich gehöre noch der Männergeneration an, die auf die schnittige Frage „Ham se jedient?!“ Mit … Weiterlesen

31. Mai 2021 · Hinterlasse einen Kommentar