David Wonschewski | Autor

Lied- & Literaturjournalist – Romancier – Bedenkenträger

Archiv der Kategorie: 5 Sterne

Ich will immer da hin, wo ich gerade nicht bin. Soeben ausgelesen: Philip Roth – „Gegenleben“ (1986)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Als ich 1999/2000 mit dem Rucksack einige Monate durch Israel und die palästinensischen Gebiete reiste, begegnete ich vielen – man ahnt es … Weiterlesen

9. April 2021 · 4 Kommentare

Schonungslose Wohlstandsverwahrlosung. Soeben ausgelesen: Christian Kracht – „Eurotrash“ (2021)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Also ich finde das super, wenn ein erwachsener Sohn seine alte, mental arg hin- und hirnfällige Mama (bitte immer auf der zweiten … Weiterlesen

8. April 2021 · 2 Kommentare

Der Stalin war so ein guter Mann. Soeben ausgelesen: Nikoletta Kiss – „Das Licht vergangener Tage“ (2019)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Mir kam schon der Gedanke, ob wir – meine Schwester, die Cousins, meine Eltern, Onkel, Tanten und natürlich ich selbst – uns … Weiterlesen

5. April 2021 · 2 Kommentare

Kokainverkaufen für Anfänger. Soeben ausgelesen: Jörg Fauser – „Der Schneemann“ (1981)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Erwähnte ich schon, dass ich die Geschichtsschreibung ad absurdum führen werde? Und das kommt bzw. kam so: Vor einigen Jahren, kurz vor … Weiterlesen

4. April 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Über die Notwendigkeit Blinde zu erschießen. Soeben ausgelesen: José Saramago – „Die Stadt der Blinden“ (1995)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Ich nehme Corona noch immer nicht ernst. Also faktisch schon, durchaus. Ich wittere keine Verschwörung, keinen Fake, sogar mit dem so beliebten … Weiterlesen

3. April 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Einer geht noch, einer geht noch rein. Soeben ausgelesen: Peter Wawerzinek – „Schluckspecht“(2014)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Ach, was ist nur aus dem guten alten Säuferroman geworden? Zu Zeiten eines Bukowski fast schon ein eigenes Sub-Genre, sind all die … Weiterlesen

2. April 2021 · 2 Kommentare

Innertürkische Zerreißprobe. Soeben ausgelesen: Orhan Pamuk -„Das stille Haus“(1983)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Was macht einen wirklich großen Roman aus? Einen Roman, so groß, dass die spätere Vergabe des Nobelpreises an dessen Autor mit keinem … Weiterlesen

31. März 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Der sabbelnde Unsympath. Soeben ausgelesen: Amélie Nothomb – „Kosmetik des Bösen“ (2001)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen So wenig das auch für meinen Charakter sprechen mag, es gibt sie einfach: Bücher, die ich mit der Kneifzange nicht anpacken würde. … Weiterlesen

31. März 2021 · 7 Kommentare

Dieser gottverdammte Segen der Kinderlosigkeit. Soeben ausgelesen: Eshkol Nevo – „Über uns“(2015)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Wenn ich mich mit etwas auskenne, dann ist es ein krankhaft schlechtes Gewissen. Ein solches kann ich mir insofern leisten, da ich … Weiterlesen

31. März 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Wenn nichts so sehr erdet wie eine Hasenscharte. Soeben ausgelesen: Knut Hamsun – „Segen der Erde“ (1917)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Angelockt von seinem knapp 30 Jahre zuvor, 1890, entstandenen Debütroman „Hunger“ (HIER), von dessen sprödem Humor und seiner philosophischen Reduktion aufs Minimum, … Weiterlesen

30. März 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Mutige Literatur für das 21. Jahrhundert. Soeben ausgelesen: Jakob Nolte – „Kurzes Buch über Tobias“ (2021)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Meine lieben Damen und Herren Großverleger, das Spiel ist aus! Euer Geschäftskonzept ist entlarvt! Ihr veröffentlicht Romane junger Autoren, haut den Buchrücken … Weiterlesen

30. März 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Weimar unter Palmen. Soeben ausgelesen: Klaus Modick – „Sunset“ (2015)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Zwei der lustigsten mir bekannten Kurzgeschichten stammen von einem Filmemacher: Woody Allen. Die eine trägt den Namen „Erinnerungen an die Zwanzigerjahre“, die … Weiterlesen

29. März 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Die Banalität des Bösen. Soeben ausgelesen: Angel Igov – „Die Sanftmütigen“ (2015)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Mein eigener, so sanfter Opa hatte eine schwere Kindheit und Jugend. Geboren als unerwünschtes Resultat eines Stelldicheins eines polnischen Großgrundbesitzers mit seiner … Weiterlesen

27. März 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Schuld hat immer der Moslem. Soeben ausgelesen: Burkhard Benecken – „Clan-Land“ (2020)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Mein Vater war Kriminalist, kein Rassist. Sein Job, so erläuterte er es mir selbst einmal, bedingt jedoch eine analytische Herangehensweise, die nur … Weiterlesen

23. März 2021 · 2 Kommentare

Wenn aus Hoffnungslosigkeit Wut wird. Soeben ausgelesen: John Steinbeck – „Früchte des Zorns“ (1939)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Klar bin ich stolz darauf, dass ich seit nunmehr 25 Jahren wacker wählen gehe. Egal wo es mein Stimmlein abzugeben gibt, ich … Weiterlesen

22. März 2021 · 2 Kommentare

Eine nonfeministische Feministin. Soeben ausgelesen: Henry James – „Washington Square“ (1881)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Einerseits verstehe ich jene Stimmen, die monieren, dass die Klassiker der Literatur doch letztlich immer nur von weißen privilegierten Männern für weiße … Weiterlesen

22. März 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Von wegen toxisch-afrikanische Muslimigkeit. Soeben ausgelesen: Elnathan John – „An einem Dienstag geboren“ (2015)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Exakt 70 Bücher habe ich 2019 gelesen. Und wie HIER nachzulesen ist, gehörte „An einem Dienstag geboren“ des Nigerianers Elnathan John dabei … Weiterlesen

20. März 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Die Alpen schieben sich immer öfter ins Bild, und eine Volksmusik macht sich bemerkbar. Soeben ausgelesen: Elfriede Jelinek – „Die Ausgesperrten“ (1980)

von David Wonschewski Vorabbewertung: 5 von 5 Sternen Nein, das ist für nachgeborene Generationen nicht mehr zu verstehen. Warum die Jugendlichen der späten 50er- und frühen 60er-Jahre so ausgerastet sind … Weiterlesen

20. März 2021 · Hinterlasse einen Kommentar