David Wonschewski | Autor

Musikjournalist & Romancier

Bipolare Lichtblicke: Liebe deinen Feind.

von David Wonschewski Viel besser als mit meinen Freunden komme ich mit meinen Feinden klar. Ist es nach manischen Episoden doch gerade die Abwendung der anderen, dieHeilung verschafft. Derweil sich … Weiterlesen

13. August 2017 · Hinterlasse einen Kommentar

Bipolare Lichtblicke: Leben spüren.

Es gehört zum landläufigen Handwerksinventar eines jeden Misanthropen, Nihilisten, Existentialisten oder auch einfach nur hochdepressiven, gefühlsverhangenen Menschen, sich in bester Ventil-Manier mit schöner Regelmäßigkeit immer wieder selbst zu verletzen. Ja, … Weiterlesen

29. Juli 2017 · 4 Kommentare

Mutmaßungen eines schmerzverzerrten Theatralikers / Teil 11: I would prefer not to, Mister Bartleby

Du hast dir vorgenommen von dieser Stunde an nichts mehr zu tun. Aber natürlich tust du etwas, kein Mensch der Welt besitzt die Fähigkeit zum Stillstand, sei es das Atmen, … Weiterlesen

7. Mai 2017 · Ein Kommentar

Mutmaßungen eines schmerzverzerrten Theatralikers / Teil 4: Keine Suizide mehr.

Du verlässt deine Wohnung nicht mehr. Hockst mit angezogenen Knien auf deiner Matratze, entscheidest dich gegen eine Zigarette, entscheidest dich gegen einen Kaffee, entscheidest dich gegen ein Buch. Entscheidest dich … Weiterlesen

4. April 2017 · 3 Kommentare

Mutmaßungen eines schmerzverzerrten Theatralikers / Teil 6: Angst nervt, total.

Lesen Sie auch: „Schwarzer Frost“ – der klaustrophobische Roman von David Wonschewski. Mehr Informationen: HIER Wohl kein Gefühl ist in seiner bizarren Ausformung derart in der Lage uns das Leben … Weiterlesen

29. März 2017 · 8 Kommentare

Mutmaßungen eines schmerzverzerrten Theatralikers / Teil 7: Ein bipolarer Hauch.

Du liebst die Nacht. Nicht der Dunkelheit wegen, nicht der grellen Lichter oder der ungeahnten Möglichkeiten wegen, die dir eine Großstadt wie die, in der du wohnst, bieten kann. Nein, … Weiterlesen

15. Januar 2017 · 3 Kommentare

Mutmaßungen eines schmerzverzerrten Theatralikers /Teil 8: Ich bin so Indie, ich verkaufe nicht einmal Bücher.

Ich bin so Indie, ich verkaufe nicht einmal Bücher. Und wenn ich Lesungen ankündige, kommt keine Sau. Ich reise sogar mit Freude 500 Kilometer durchs Land, um dann vor niemandem … Weiterlesen

11. Januar 2017 · 18 Kommentare

Der überflüssige Mensch.

Wie gelähmt ist der aktuelle Mensch. Sprachlos. Schaut sich gleichsam selbst dabei zu wie er jene hofiert, die ihn eliminieren. Die ihn überflüssig machen. Und weil er gelähmt und sprachlos … Weiterlesen

10. Oktober 2016 · 4 Kommentare

Don’t feed the Frettchen.

Mein Wahn und ich, wir sitzen am Frühstückstisch, verbringen die letzten gemeinsamen Stunden. Er sitzt mir gegenüber und klimpert mit dem Besteck, so laut und so rhythmisch, dass schon wieder … Weiterlesen

28. August 2016 · Hinterlasse einen Kommentar

Mutmaßungen eines schmerzverzerrten Theatralikers / Teil 1: Misstrauen.

Wann immer ich einen Lichtschalter betätige begegne ich jener tief in mir sitzenden Lebensarroganz. Einer menschlichen Selbstgefälligkeit, die mich die Existenz einer Gottheit negieren, das elektrische Werden von Licht jedoch … Weiterlesen

22. August 2016 · 7 Kommentare

Schnitt in Haut.

Ich begegnete einem, der war wie ich. Lud man ihn ein, so sagte er ab. Erschien er doch, so drückte er sich den ganzen Abend über stumm die Wände entlang. … Weiterlesen

29. Juli 2016 · 4 Kommentare