David Wonschewski | Autor

Kulturjournalist – Romancier – Misanthrop

Bipolare Lichtblicke: Angst nervt, total.

von David Wonschewski Wohl kein Gefühl ist in seiner bizarren Ausformung derart in der Lage uns das Leben zu verleiden wie die Angst. Abstrakt und im gleichen Maße allgegenwärtig vermischen … Weiterlesen

6. September 2017 · 8 Kommentare

David Wonschewski – „Sommerromanze“

Die Geschichte unserer Liebe begann in einem Juli. Und inmitten einer Bibliothek, in deren Gängen ich dich auflas. Umsäumt von turmhohen Regalen waren diese Gänge. Und inmitten all der Bücher … Weiterlesen

4. September 2017 · 12 Kommentare

Bipolare Lichtblicke: Keine Suizide mehr.

Du verlässt deine Wohnung nicht mehr. Hockst mit angezogenen Knien auf deiner Matratze, entscheidest dich gegen eine Zigarette, entscheidest dich gegen einen Kaffee, entscheidest dich gegen ein Buch. Entscheidest dich … Weiterlesen

3. September 2017 · 3 Kommentare

David Wonschewski: „Mann mit Messer im Bauch“ (2017)

Und nun schau dich an. Wie du hier liegst, mit Messer im Körper. Hinterhältig darnieder gestochen wie Julius Cäsar. Oder Marat. Nein, warte, viel zu heroisch. Du denkst schon wieder … Weiterlesen

1. September 2017 · Hinterlasse einen Kommentar

Über den Verlust der Selbstverständlichkeit. Textauszug aus: David Wonschewski – „Schwarzer Frost“.

Aus dem Inhalt: Ein Journalist steht in seiner Wohnung vor dem Plattenregal und überlegt. Er hat Besuch von seinem Kollegen Lohwald, einem berühmten Radiomoderator. Langsam wird ihm immer klarer, wie … Weiterlesen

29. August 2017 · 11 Kommentare

Über das langsame Versiegen einer Liebe. David Wonschewski – „Ich bau dir ein Schloss“ (VÖ: 03/2017)

Ich bau dir ein Schloss „Ich bau dir ein Schloss“, sagte ich zu dir. „So wie im Märchen. Da kannst du drin wohnen. Und glücklich sein.“ Du lachtest. Stupstest mit … Weiterlesen

27. August 2017 · 5 Kommentare

Treffen sich ein Türke, ein Afghane und ein polnischer Rumäne im Bus. Und verhalten sich allesamt typisch deutsch.

Und so steige ich an einem arg frühen Sonntag mit meinem Kaffee in den Bus, setze mich – und werde Teil jener allseits schwelenden Flüchtlings- und Ausländerthematik. Denn erbost springt hinter mir … Weiterlesen

27. August 2017 · 5 Kommentare

Krebs nervt. Oder: Abschied, alle Jahre wieder, 23. Juli.

Variatio delectat. Wiederholung eher nicht. Man mag mir die zu traditioneller Marotte verkommene Schwierigkeit also nachsehen, mich auch 4 Jahre nach dem Krebstod meines Vaters noch immer nicht so recht … Weiterlesen

22. August 2017 · 2 Kommentare