David Wonschewski | Autor

Kulturjournalist – Romancier – Misanthrop

Eine charakterlos ehrliche Haut. Soeben ausgelesen: Tom Zürcher – „Mobbing Dick“ (2019)

von David Wonschewski Soso, da war „Mobbing Dick“ also für den Deutschen Buchpreis 2019 nominiert, landete just auf der sogenannten „Longlist“. Doch wie berechtigt ist das? Nun, schaut man sich … Weiterlesen

28. März 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Einer geht noch, einer geht noch rein. Soeben ausgelesen: Peter Wawerzinek – „Schluckspecht“(2014)

von David Wonschewski Ach, was ist nur aus dem guten alten Säuferroman geworden? Zu Zeiten eines Bukowski fast schon ein eigenes Sub-Genre, sind all die widerlich schönen Schaudergeschichten um Schnaps, … Weiterlesen

26. März 2020 · Ein Kommentar

Von einem, der ging und einem, der blieb. Soeben ausgelesen: Klaus Mann – „Mephisto“ (1936)

von David Wonschewski Natürlich regt der Klaus Mann-Klassiker „Mephisto“, dieser Roman über eine Künstlerkarriere im Dritten Reich, dazu an ihn überzuinterpretieren. Vor allem in persönlicher Hinsicht. Denn Klaus Mann und … Weiterlesen

26. März 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Nichts als Mutmassungen über den Inhalt. Soeben ausgelesen: Uwe Johnson – „Mutmassungen über Jakob“ (1959)

von David Wonschewski Es gibt Bücher, die liest man, emsig, beflissen. Und stellt so ab Seite 50 fest, dass man so gar nichts rafft. Wenn ein solches Buch dann noch … Weiterlesen

23. März 2020 · Ein Kommentar

Das große Lachen über das große Verbieten. Oder: Reinhard Mey, Wegbereiter der Neuen Rechten?

von David Wonschewski Es begann im September 2001. Ich hatte gerade begonnen beim Radio zu arbeiten, als Hilfskraft in der Musikredaktion – als in New York Türme einstürzten. Wenige Stunden … Weiterlesen

23. März 2020 · Ein Kommentar

Nichts fürs zarte Männerseelchen. Soeben ausgelesen: Sibylle Berg – „GRM: Brainfuck“ (2019)

von David Wonschewski Oh, doch, Texte von Sibylle Berg zu lesen bildet nicht nur, nein, es macht auch Freude. Zynisch, scham- und respektlos, geradeheraus – so sind die Texte der … Weiterlesen

22. März 2020 · Ein Kommentar

Musikspezial: Die faszinierende Geschichte hinter dem Mega-Hit. Heute: Michael Jackson – „Beat It“ (1982)

von David Wonschewski Klar, bevor Michael Jackson mit „Thriller“ das bis heute meistverkaufte Album aller Zeiten aufnahm (66 Millionen Exemplare gingen bis heute über Ladentheke und Digitalkanäle), war er längst … Weiterlesen

22. März 2020 · Ein Kommentar

Von der Kunst, bei der Lektüre russischer Literatur aus der Stalinzeit nicht permanent an Woody Allens Biographie zu denken. Soeben ausgelesen: Andrej Platonow – „Die glückliche Moskwa“ (1936)

von David Wonschewski Dass die Werke mancher Autoren zu Lebzeiten ganz oder teilweise verboten und als gesellschaftsschädlich verunglimpft wurden, ist nicht neu. Betrifft aber immer nur andere Länder, andere Zeiten. … Weiterlesen

22. März 2020 · 5 Kommentare

Ein Leben in Widersprüchen. Soeben ausgelesen: Lukas Bärfuss – „Hundert Tage“ (2008)

von David Wonschewski David, Mitte zwanzig, Schweizer, weiß was er vom Leben will. Oder besser gesagt: was er dem Leben, der Menschheit, der ganzen Welt geben will: Gutes. Ja, es … Weiterlesen

20. März 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Brennende Bücher, hinterrücks niedergestreckte Kameraden. Soeben ausgelesen: Mario Vargas Llosa – „Die Stadt und die Hunde“ (1962)

von David Wonschewski Bücherverbrennung. Ein hartes, ein historisch bitteres Wort. Wir denken bei dem Begriff selbstredend zunächst stets an unsere eigene dunkle Vergangenheit. Unliebsame Literatur zu verbrennen ist aber kein … Weiterlesen

19. März 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Wie Nostradamus, allerdings treffsicherer, konkreter. Soeben ausgelesen: Philip K. Dick – „Eine andere Welt“ (1974)

von David Wonschewski Das ist schon urig. Hierzulande ist, außerhalb gewisser Freak-Kreise, der Name Philip K. Dick nahezu unbekannt. Und auch ich stieß, heute ist es mir fast peinlich, erst … Weiterlesen

17. März 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Joy Divisions Traum von Isolation. Soeben ausgelesen: J.G. Ballard – „Betoninsel“ (1974)

von David Wonschewski Ab und an braucht es eben namhafte Referenzen. Ian Curtis, der legendäre, suizidale Frontmann der stilprägenden Düsterband Joy Divsion, las wohl, bevor er diese Band gründete, eben … Weiterlesen

16. März 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

So richtig auf dem Zahnfleisch gehen. Soeben ausgelesen: Knut Hamsun – „Hunger“ (1890)

von David Wonschewski Wer eine Ahnung davon bekommen will, von wem sich ein Kafka zu seinen verlorenen Gestalten, Beckett zu seinen so minimalistisch und so nah am Wahnsinn gebauten „Murphy“ … Weiterlesen

15. März 2020 · Ein Kommentar

Rosenkrieg für Fortgeschrittene. Soeben ausgelesen: Philip Roth – „Mein Leben als Mann“ (1974)

von David Wonschewski Hat eigentlich, wie der Dramatiker Edward Albee in seinem berühmten Ehezerrüttungsstück Anfang der sechziger Jahre fragte, noch irgendjemand Angst vor Virginia Woolf? Nein? Wäre aber, so man … Weiterlesen

14. März 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgehört: Die Arbeit – „Material“ (2020)

von David Wonschewski Mit dem PostPunk im Generellen und dem deutschprachigen PostPunk (ab sagen wir 2012) im Speziellen ist das ja so eine Sache. Entweder man verfügt wie Pere Ubu, … Weiterlesen

14. März 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Musikspezial: Die faszinierende Geschichte hinter dem Mega-Hit. Heute: Simon & Garfunkel – „The Sounds of Silence“ (1966)

von David Wonschewski Kaum ein Songanfang ist berühmter als dieser: „Hello darkenss my old friend..“ Ein Beginn, der einen der berühmtesten Hits der Pophistorie markiert, ein Stück, das für viele … Weiterlesen

12. März 2020 · 5 Kommentare

Lustig über Demenz schreiben. Soeben ausgelesen: Abraham B. Yehoshua – „Der Tunnel“ (2019)

von David Wonschewski Zvi Luria und seine Frau Dina leben in Tel Aviv, Israel. Der ehemalige Straßenbauingenieur und die noch praktizierende Kinderärztin, kurz vor ihrer Pension, sind seit 48 Jahren … Weiterlesen

12. März 2020 · 2 Kommentare

Soeben ausgehört: Messer – „No Future Days“ (2020)

von David Wonschewski Da las ich doch jüngst, auf dem Plattenrezensionsportal meiner Wahl, das neue Messer-Album sei deren bisher schwächste Arbeit, bestenfalls medioker. Und dass das alles doch ganz schön … Weiterlesen

11. März 2020 · Hinterlasse einen Kommentar