David Wonschewski | Autor

Kulturjournalist – Romancier – bipolarer Bedenkenträger

Archiv der Kategorie: Soeben ausgelesen

Wie der uns auf die Nerven fällt. Soeben ausgelesen: Marie-Janine Calic – „Tito – der ewige Partisan“ (2021)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sterne Wie ist das, laufen Bezeichnungen wie „sympathischer Autokrat“ und „beliebter Diktator“ schon unter Oxymoron, also als Zusammenstellung zweier sich doch eigentlich widersprechender … Weiterlesen

27. September 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Völlig losgelöst von der Erde. Soeben ausgelesen: Jhumpa Lahiri – „Wo ich mich finde“ (2020)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sterne Die schlimmste Phase meines Lebens ist bezeichnender Weise auch die, in der ich zu einer für mich griffigen Definition von Glück gelangte. … Weiterlesen

27. September 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Privilegiert und am Arsch. Soeben ausgelesen: Bret Easton Ellis – „Unter Null“ (1985)

von David Wonschewski Vorabfazit: 3 von 5 Sternen Heute, mit der Brille des Jahres 2020 auf der Nase, lässt sich nur noch bedingt nachvollziehen, warum „Unter Null“ bei seinem Erscheinen … Weiterlesen

23. September 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Bringschuld. Soeben ausgelesen: T.C. Boyle – „Wenn das Schlachten vorbei ist“ (2011)

von David Wonschewski 3 von 5 Sternen Manchmal drehe ich in Sachen Naturschutz ein wenig auf. Dann sage ich: Nehmen wir das Wort „Fliegenklatsche“! Ist mir egal, wie viele putzige … Weiterlesen

22. September 2021 · 2 Kommentare

Hass auf die anderen eigenen, eigenen anderen. Soeben ausgelesen: J.M. Coetzee – „Warten auf die Barbaren“ (1980)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Auf die Frage, warum Rassismus auch anno 2020 noch erschreckend gut funktioniert, gibt es aus meiner Sicht neben vielen Erklärungen auch eine, … Weiterlesen

20. September 2021 · Ein Kommentar

Schwarzmalen für Anfänger. Das kontroverse Identitätsgespräch. Kiss &  Wonschewski reden über: Mithu Sanyal – „Identitti“ (2021)

Nikoletta Kiss und David Wonschewski, Autorin und Autor sehr unterschiedlicher Bücher, lesen gemeinsam Romane – und streiten. Das Konzept ist denkbar einfach: Sie mailen sich hin und her. Der eine reagiert … Weiterlesen

9. September 2021 · Ein Kommentar

Der Wolf, das Lamm – Hurz! Soeben ausgelesen: Dietmar Dath – „Die Abschaffung der Arten“ (2008)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Wie die meisten Menschen, die sich in den sozialen Netzwerken tummeln, halte auch ich mich für ziemlich intelligent, unsagbar vielwissend, weltweise geradezu. … Weiterlesen

7. September 2021 · Ein Kommentar

Drecksgrützenbeziehungen. Soeben ausgelesen: Jonathan Franzen – „Unschuld“ (2015)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Erinnern Sie sich noch daran, wie Drecksgrützenbeziehungen genannt wurden, bevor es total en vogue wurde, mit schmerzbebenden Lippen beständig von „toxischen Partnerschaften“ … Weiterlesen

31. August 2021 · 3 Kommentare

Manchmal, aber nur manchmal … haben Frauen ein kleines bisschen Haue gern *. Kiss & Wonschewski reden mit Theresa Rath über ihren Debüt-Roman „Liberdade“ (Periplaneta 2021)

(* aus dem legendären, feministischen Die Ärzte Song „Manchmal haben Frauen“ (2000))  Nikoletta Kiss und David Wonschewski, Autorin und Autor sehr unterschiedlicher Bücher, lesen gemeinsam Romane – und streiten. Das Konzept … Weiterlesen

20. August 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Ich will immer da hin, wo ich gerade nicht bin. Soeben ausgelesen: Philip Roth – „Gegenleben“ (1986)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Als ich 1999/2000 mit dem Rucksack einige Monate durch Israel und die palästinensischen Gebiete reiste, begegnete ich vielen – man ahnt es … Weiterlesen

18. August 2021 · 4 Kommentare

Die Geister, die ich rief, das Monster, das ich schuf. Soeben ausgelesen: Beate Hausbichler – „Der verkaufte Feminismus“ (2021)

von Hirnorganismus Pi Vorabbewertung: 3 von 5 Sternen Als ich vor 44 Jahren geboren wurde, begannen sogleich zwei Kräfte an mir zu zerren: Der Katholizismus rechts, der Feminismus links. Normal, … Weiterlesen

15. August 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Klapps auf den Hinterkopf. Soeben ausgelesen: László Krasznahorkai – „Krieg und Krieg“ (1999)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen In meiner Schulzeit gab es diesen Jungen, bei dem man nie so recht wusste, ob er nun wahnsinnig langsam im Denken ist … Weiterlesen

15. August 2021 · Ein Kommentar

Fickt das System bevor es euch fickt. Soeben ausgelesen: Benjamin Quaderer – „Für immer die Alpen“ (2020)

von David Wonschewski Vorabfazit: 2 von 5 Sternen Mit Debütromanen im Generellen – und mit lang erwarteten Debütromanen im Speziellen – ist es stets so eine Sache: Der Autor, wer … Weiterlesen

13. August 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Das perfekte weich. Soeben ausgelesen: Salih Jamal – „Das perfekte Grau ( 2021)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Sie sind selten geworden, doch es gibt sie noch: Milchglasscheibenromane. Bücher, die an der Oberfläche wirken wie vom cineastischen Weichzeichner-Papst David Hamilton, … Weiterlesen

13. August 2021 · Ein Kommentar

Prächtig schlecht gealtert. Soeben ausgelesen: H.G. Wells – „Die Insel des Dr. Moreau“ (1896)

von David Wonschewski Vorabfazit: 3 von 5 Sternen Das ist für sich schon eine faszinierende Überlegung – warum manche Klassiker des Science-Fiction-Genres auch viele Jahrzehnte nach ihrer Veröffentlichung nichts von … Weiterlesen

8. August 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

White Trash Beautiful. Soeben ausgelesen: Charles Bukowski – „Ausgeträumt“ (1994)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Vergibt man fünf Sterne an einen Bukowski-Roman, so ist eine kurze einleitende Rechtfertigung unerlässlich. Das verlangt er einfach, der Anstand der Schmuddel-Romantiker. … Weiterlesen

8. August 2021 · Ein Kommentar

Von wegen toxisch-afrikanische Muslimigkeit. Soeben ausgelesen: Elnathan John – „An einem Dienstag geboren“ (2015)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Exakt 70 Bücher habe ich 2019 gelesen. Und wie HIER nachzulesen ist, gehörte „An einem Dienstag geboren“ des Nigerianers Elnathan John dabei … Weiterlesen

5. August 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Freiheit, die ich meine. Soeben ausgelesen: Richard Russo – „Ein grundzufriedener Mann“ (1993)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Das Feine an Literatur ist, dass man die Möglichkeit hat, Protagonisten in Situationen zu erleben, in die man selbst ums Verrecken nicht … Weiterlesen

5. August 2021 · Ein Kommentar