David Wonschewski | Autor

Kulturjournalist – Romancier – bipolarer Bedenkenträger

Archiv der Kategorie: vor 1950

Wenn aus Hoffnungslosigkeit Wut wird. Soeben ausgelesen: John Steinbeck – „Früchte des Zorns“ (1939)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Klar bin ich stolz darauf, dass ich seit nunmehr 25 Jahren wacker wählen gehe. Egal wo es mein Stimmlein abzugeben gibt, ich … Weiterlesen

1. August 2021 · 2 Kommentare

Ja bin ich denn der König von Spanien, oder was?! Soeben ausgelesen: Nikolai Gogol – „Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen“ (1835)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Man mag es kaum glauben, aber auch ein Dostojewski, auch ein Tolstoi brauchten einen Wegbereiter, um Überwerke wie „Schuld und Sühne“ (1866) … Weiterlesen

4. Juli 2021 · 8 Kommentare

Schundroman mit Hintergründen. Soeben ausgelesen: Friedrich Glauser – „Der Tee der drei alten Damen“ (1934)

von David Wonschewski Vorabfazit: 3 von 5 Sternen Lange nicht mehr so intensiv inspiriert worden wie von Jörg Fauser. Und dem jüngst im Diogenes-Verlag erschienen, nun, Textband „Der Klub, in … Weiterlesen

28. Juni 2021 · Ein Kommentar

Männerfantasien. Soeben ausgelesen: Jules Verne – „20.000 Meilen unter den Meeren“ (1869)

von David Wonschewski Vorabfazit: 3 von 5 Sternen Sieht man einmal von meinen Erfahrungen mit dem amerikanischen Autor Philip K. Dick ab, so ist meine Kenntnis jeglicher Science-Fiction-Literatur arg begrenzt. … Weiterlesen

21. Juni 2021 · Ein Kommentar

Sich zum Sterben in Höhlen verkriechen darf immer das Tier, niemals der Mensch. Soeben ausgelesen: H.G. Wells – „Der unsichtbare Mann“ (1897)

von David Wonschewski Vorabfazit: 3 von 5 Sternen Ach, wie schön das ist, wenn man seine eigenen Schreibversuche 1:1 mit einem Klassiker der Weltliteratur vergleichen darf. Denn ich erinnere mich … Weiterlesen

18. Juni 2021 · 2 Kommentare

Slippery When Wet. Soeben ausgelesen: Graham Greene – „Das Herz aller Dinge“ (1948)

von David Wonschewski Vorabfazit: 2 von 5 Sternen Über ein Werk, das von zig Kritikergremien zu einem der bedeutendsten britischen Romane aller Zeiten gekürt worden ist, ist längst alles gesagt. … Weiterlesen

10. Juni 2021 · 3 Kommentare

Vor lauter Vernunft das Hassen verlernt. Soeben ausgelesen: Lion Feuchtwanger – „Die Geschwister Oppermann“ (1933)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen So und jetzt mal Butter bei die Fische, Ross und Reiter genannt: Welche rassistischen Sprüche haben Sie schon gebracht, welches antisemitische Gedankengut … Weiterlesen

21. Mai 2021 · 2 Kommentare

Wenn der Autor nicht minder irre ist als seine Protagonisten. Soeben ausgelesen: Nikolai Gogol – „Tote Seelen“ (1842)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Vom russischen Meisterliteraten Iwan Turgenjew ist überliefert, dass er, als er in den 1830er-Jahren in Petersburg Geschichte studierte, auf einen Dozenten traf, … Weiterlesen

19. Mai 2021 · 2 Kommentare

So muss das Leben wohl sein, es holt alle Verlierer mal ein. Soeben ausgelesen: Sándor Márai – „Die Glut“ (1942)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Zu den Dingen, die so gar nicht gehen, gehört: mit der Frau des besten Freundes in die Koje steigen. Klar, macht man … Weiterlesen

28. April 2021 · 3 Kommentare

Schuster, bleib‘ bei deinen Leisten. Soeben ausgelesen: Stendhal – „Rot und Schwarz“ (1830)

von David Wonschewski Vorabfazit: 2 von 5 Sternen. Wer ein wenig in seinem Balzac, ein wenig in seinem Flaubert geblättert hat, der erkennt in Stendhals „Rot und Schwarz“ schnell ein … Weiterlesen

20. April 2021 · 5 Kommentare

Was für ein Hurenzeug ist der Krieg. Soeben ausgelesen: Ernest Hemingway – „Wem die Stunde schlägt“ (1940)

von David Wonschewski Vorabfazit: 2 von 5 Sternen Mein erster Hemingway. Und was war ich gespannt. Dass der Amerikaner 1954 den Literaturnobelpreis erhalten hat, ach, geschenkt. Aber was für ein … Weiterlesen

16. April 2021 · 4 Kommentare

Und wenn Du nicht weißt wie soll es weitergehen, Kapitulation ohohoh, Kapitulation ohohoh. Soeben ausgelesen: Iwan Gontscharow – „Oblomow“ (1859)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Dass literarische Klassiker von vielen Lesern als oftmals anstrengend, langatmig und zäh empfunden werden, mag an vielem liegen. Nur an einem nicht: … Weiterlesen

16. April 2021 · 2 Kommentare

Grauseliges für krankhaft Verirrte. Soeben ausgelesen: E.T.A. Hoffmann – „Die Elixiere des Teufels“ (1815)

von David Wonschewski Vorabfazit: 3 von 5 Sternen Wer von Goethe höchstselbst, Zitat, als „krankhaft Verirrter“ bezeichnet wurde, derweil Sigmund Freud seine Werke nutzte um fundamentale Theorien über Ich-Verdopplung, Ich-Teilung … Weiterlesen

5. April 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Von einem, der ging und einem, der blieb. Soeben ausgelesen: Klaus Mann – „Mephisto“ (1936)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Natürlich regt der Klaus Mann-Klassiker „Mephisto“, dieser Roman über eine Künstlerkarriere im Dritten Reich, dazu an ihn überzuinterpretieren. Vor allem in persönlicher … Weiterlesen

1. April 2021 · 3 Kommentare

Ist es Mainstream, so kann es weg. Soeben ausgelesen: Joris-Karl Huysmans – „Gegen den Strich“ (1884)

von David Wonschewski Vorabfazit: 3 von 5 Sternen Da fragt mich doch die Tage einer, welchen Fitzek-Thriller ich am spannendsten finde. Bin ich gleich ausfallend geworden. Was unschön klingt, aber … Weiterlesen

31. März 2021 · 8 Kommentare

Wenn nichts so sehr erdet wie eine Hasenscharte. Soeben ausgelesen: Knut Hamsun – „Segen der Erde“ (1917)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Angelockt von seinem knapp 30 Jahre zuvor, 1890, entstandenen Debütroman „Hunger“ (HIER), von dessen sprödem Humor und seiner philosophischen Reduktion aufs Minimum, … Weiterlesen

30. März 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Kitschbefreiter Oberkitsch. Soeben ausgelesen: Knut Hamsun – „Victoria“ (1898)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Ein Mann von niedrigem Stand liebt eine Frau von höherem Stand. Oder, wenn auch seltener, eine Frau aus einer niederen Klasse verliebt … Weiterlesen

27. März 2021 · 2 Kommentare

Eine nonfeministische Feministin. Soeben ausgelesen: Henry James – „Washington Square“ (1881)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Einerseits verstehe ich jene Stimmen, die monieren, dass die Klassiker der Literatur doch letztlich immer nur von weißen privilegierten Männern für weiße … Weiterlesen

22. März 2021 · Hinterlasse einen Kommentar