David Wonschewski | Autor

Kulturjournalist – Romancier – Misanthrop

Von einem, der ging und einem, der blieb. Soeben ausgelesen: Klaus Mann – „Mephisto“ (1936)

von David Wonschewski Natürlich regt der Klaus Mann-Klassiker „Mephisto“, dieser Roman über eine Künstlerkarriere im Dritten Reich, dazu an ihn überzuinterpretieren. Vor allem in persönlicher Hinsicht. Denn Klaus Mann und … Weiterlesen

26. März 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Das große Lachen über das große Verbieten. Oder: Reinhard Mey, Wegbereiter der Neuen Rechten?

von David Wonschewski Es begann im September 2001. Ich hatte gerade begonnen beim Radio zu arbeiten, als Hilfskraft in der Musikredaktion – als in New York Türme einstürzten. Wenige Stunden … Weiterlesen

23. März 2020 · Ein Kommentar

Von der Kunst, bei der Lektüre russischer Literatur aus der Stalinzeit nicht permanent an Woody Allens Biographie zu denken. Soeben ausgelesen: Andrej Platonow – „Die glückliche Moskwa“ (1936)

von David Wonschewski Dass die Werke mancher Autoren zu Lebzeiten ganz oder teilweise verboten und als gesellschaftsschädlich verunglimpft wurden, ist nicht neu. Betrifft aber immer nur andere Länder, andere Zeiten. … Weiterlesen

22. März 2020 · 5 Kommentare

Grauseliges für krankhaft Verirrte. Soeben ausgelesen: E.T.A. Hoffmann – „Die Elixiere des Teufels“ (1815)

von David Wonschewski Wer von Goethe höchstselbst, Zitat, als „krankhaft Verirrter“ bezeichnet wurde, derweil Sigmund Freud seine Werke nutzte um fundamentale Theorien über Ich-Verdopplung, Ich-Teilung und Ich-Vertauschung anzustellen, doch, der … Weiterlesen

17. März 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

So richtig auf dem Zahnfleisch gehen. Soeben ausgelesen: Knut Hamsun – „Hunger“ (1890)

von David Wonschewski Wer eine Ahnung davon bekommen will, von wem sich ein Kafka zu seinen verlorenen Gestalten, Beckett zu seinen so minimalistisch und so nah am Wahnsinn gebauten „Murphy“ … Weiterlesen

15. März 2020 · Ein Kommentar

Die Brisanz der Belanglosigkeit. Soeben ausgelesen: Henry David Thoreau – „Walden. Ein Leben mit der Natur“ (1854)

von David Wonschewski Es gibt Klassiker, da ahnt man durchaus, warum sie zu Klassikern wurden. Allein: so recht nachvollziehen, am eigenen Leib und eigenen Geist nachempfinden lässt es sich nicht … Weiterlesen

27. Januar 2020 · Ein Kommentar

Kafkas Beklemmung, Poes Schaudern – und das Ganze hoch zehn. Soeben ausgelesen: Sadegh Hedayat – „Die blinde Eule“ (1936)

von David Wonschewski Selten einen so düsteren Text gelesen. Selten so viel Todessehnsucht und Abkehr vom Leben, Ekel vor Liebe auf derart engem Raum erspürt wie hier. Und zugleich: so … Weiterlesen

16. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Schuster, bleib‘ bei deinen Leisten. Soeben ausgelesen: Stendhal – „Rot und Schwarz“ (1830)

von David Wonschewski Wer ein wenig in seinem Balzac, ein wenig in seinem Flaubert geblättert hat, der erkennt in Stendhals „Rot und Schwarz“ schnell ein sehr beliebtes Sujet des französischen … Weiterlesen

12. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: Nikolai Gogol – „Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen“ (1835)

von David Wonschewski Man mag es kaum glauben, aber auch ein Dostojewski, auch ein Tolstoi brauchten einen Wegbereiter, um Überwerke wie „Schuld und Sühne“ (1866) oder „Krieg und Frieden“ (1869) … Weiterlesen

10. Januar 2020 · 6 Kommentare

Soeben ausgelesen: Joseph Roth – „Hiob“ (1930)

von David Wonschewski Entstanden in den Jahren 1928/1929, veröffentlicht dann 1930, gehört “Hiob” neben “Radetzkymarsch” zu den am meisten gelesenen Büchern von Joseph Roth. Durch mein Studium der modernen hebräischen … Weiterlesen

3. Dezember 2019 · Hinterlasse einen Kommentar