David Wonschewski | Autor

Lied- & Literaturjournalist – Romancier – Bedenkenträger

Von einem, der ging und einem, der blieb. Soeben ausgelesen: Klaus Mann – „Mephisto“ (1936)

von David Wonschewski Natürlich regt der Klaus Mann-Klassiker „Mephisto“, dieser Roman über eine Künstlerkarriere im Dritten Reich, dazu an ihn überzuinterpretieren. Vor allem in persönlicher Hinsicht. Denn Klaus Mann und … Weiterlesen

19. Mai 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Über die formidable Vereinbarkeit von Haltung und Nicht-Haltung. Soeben ausgelesen: Witold Gombrowicz – „Trans-Atlantik“ (1952)

von David Wonschewski Ohje. Nazi-Deutschland überrennt Polen, der Pole Gombrowicz flieht bis nach Argentinien, findet jedoch keine Heimat mehr und findet sie, mag man fast sagen, ein Leben lang nicht … Weiterlesen

17. Mai 2020 · Ein Kommentar

Nichts als Mutmassungen über den Inhalt. Soeben ausgelesen: Uwe Johnson – „Mutmassungen über Jakob“ (1959)

von David Wonschewski Es gibt Bücher, die liest man, emsig, beflissen. Und stellt so ab Seite 50 fest, dass man so gar nichts rafft. Wenn ein solches Buch dann noch … Weiterlesen

16. Mai 2020 · 4 Kommentare

Nichts fürs zarte Männerseelchen. Soeben ausgelesen: Sibylle Berg – „GRM: Brainfuck“ (2019)

von David Wonschewski Oh, doch, Texte von Sibylle Berg zu lesen bildet nicht nur, nein, es macht auch Freude. Zynisch, scham- und respektlos, geradeheraus – so sind die Texte der … Weiterlesen

15. Mai 2020 · Ein Kommentar

Die faszinierende Geschichte hinter dem Mega-Hit. Heute: Michael Jackson – „Beat It“ (1982)

von David Wonschewski Klar, bevor Michael Jackson mit „Thriller“ das bis heute meistverkaufte Album aller Zeiten aufnahm (66 Millionen Exemplare gingen bis heute über Ladentheke und Digitalkanäle), war er längst … Weiterlesen

15. Mai 2020 · Ein Kommentar

Soeben ausgehört: The Strokes – „The New Abnormal“ (2020)

von David Wonschewski Das habe ich schon 2001 nicht verstanden. Was der Hype soll. Dabei war genau ich gemeint, genau ich mittendrin, wurde genau ich zum Huldiger all dessen, was … Weiterlesen

11. Mai 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Das Chanson-Gespräch. David Wonschewski trifft: Susanne Betancor.

Foto: Christine Fenzl (Dieser Artikel erschien erstmals auf dem nicht mehr existenten Liedermacher-Blog „Ein Achtel Lorbeerblatt“) Das Konzept hat er sich ein wenig bei dem schweizerischen Kollegen Markus Heiniger abgeschaut: … Weiterlesen

11. Mai 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Von der Eitelkeit ein global friedensstiftender Mensch sein zu wollen. Soeben ausgelesen: Lukas Bärfuss – „Hundert Tage“ (2008)

von David Wonschewski David, Mitte zwanzig, Schweizer, weiß was er vom Leben will. Oder besser gesagt: was er dem Leben, der Menschheit, der ganzen Welt geben will: Gutes. Ja, es … Weiterlesen

10. Mai 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Liedermacher-Rezension: Danny Dziuk – Wer auch immer, was auch immer, wo auch immer

von Matthias Binner Es muss 2011 gewesen sein, als Danny Dziuk in Kollegenrunde sein neues Lied „Würdest du?“ zum Besten gab und mit fühlbarem Stolz verkündete, damit eine Auftragsarbeit für … Weiterlesen

Knallst du dich zu, knall‘ auch ich mich zu. Soeben ausgelesen: T.C. Boyle – „Das Licht“ (2019)

von David Wonschewski Wow. Ein Roman, in dem nahezu durchgängig gesoffen, Drogen genommen und korpuliert wird. Und das Ganze in einer Taktung, die selbst good ol‘ Bukowski einer Ohnmacht nahegebracht … Weiterlesen

8. Mai 2020 · 2 Kommentare

Das große Lachen über das große Verbieten. Oder: Reinhard Mey, Wegbereiter der Neuen Rechten?

von David Wonschewski Es begann im September 2001. Ich hatte gerade begonnen beim Radio zu arbeiten, als Hilfskraft in der Musikredaktion – als in New York Türme einstürzten. Wenige Stunden … Weiterlesen

7. Mai 2020 · 6 Kommentare

Liedermacher-Rezension: Christoph Theußl – Antilogie 1 (2012)

von David Wonschewski Geben wir es ruhig einmal zu: Auch wenn wir Deutschen abseits jeglicher Wintersportarten eher selten das Gefühl haben unseren Nachbarn, den Österreichern, irgendwie heftig hinterherzulaufen, so gibt … Weiterlesen

Kraftwerk: Abschied von Florian Schneider-Esleben

Mit Ralf Hütter gründete Florian Schneider-Esleben 1970 die Band „Kraftwerk“, die – da verhebe ich mich sicherlich nicht – die bis heute einflussreichste deutsche Musikband ist. Der elektronische Klang der … Weiterlesen

7. Mai 2020 · Ein Kommentar

Brennende Bücher, hinterrücks niedergestreckte Kameraden. Soeben ausgelesen: Mario Vargas Llosa – „Die Stadt und die Hunde“ (1962)

von David Wonschewski Bücherverbrennung. Ein hartes, ein historisch bitteres Wort. Wir denken bei dem Begriff selbstredend zunächst stets an unsere eigene dunkle Vergangenheit. Unliebsame Literatur zu verbrennen ist aber kein … Weiterlesen

Grauseliges für krankhaft Verirrte. Soeben ausgelesen: E.T.A. Hoffmann – „Die Elixiere des Teufels“ (1815)

von David Wonschewski Wer von Goethe höchstselbst, Zitat, als „krankhaft Verirrter“ bezeichnet wurde, derweil Sigmund Freud seine Werke nutzte um fundamentale Theorien über Ich-Verdopplung, Ich-Teilung und Ich-Vertauschung anzustellen, doch, der … Weiterlesen

Die faszinierende Geschichte hinter dem Mega-Hit. Heute: Michael Jackson – „Billie Jean“ (1982)

von David Wonschewski Produzent Quincy Jones kriegt sich kaum ein vor Lachen. Es ist Anfang der 80er Jahre und soeben ist er daheim bei einem seiner jüngeren musikalischen Schützlinge hinaus … Weiterlesen

6. Mai 2020 · 2 Kommentare

Joy Divisions Traum von Isolation. Soeben ausgelesen: J.G. Ballard – „Betoninsel“ (1974)

von David Wonschewski Ab und an braucht es eben namhafte Referenzen. Ian Curtis, der legendäre, suizidale Frontmann der stilprägenden Düsterband Joy Divsion, las wohl, bevor er diese Band gründete, eben … Weiterlesen

Die faszinierende Geschichte hinter dem Mega-Hit. Heute: Simon & Garfunkel – „The Sounds of Silence“ (1966)

von David Wonschewski Kaum ein Songanfang ist berühmter als dieser: „Hello darkenss my old friend..“ Ein Beginn, der einen der berühmtesten Hits der Pophistorie markiert, ein Stück, das für viele … Weiterlesen

5. Mai 2020 · 5 Kommentare