David Wonschewski | Autor

Kulturjournalist – Romancier – Misanthrop

Soeben ausgelesen: Witold Gombrowicz – „Trans-Atlantik“ (1952)

von David Wonschewski Ohje. Nazi-Deutschland überrennt Polen, der Pole Gombrowicz flieht bis nach Argentinien, findet jedoch keine Heimat mehr und findet sie, mag man fast sagen, ein Leben lang nicht … Weiterlesen

12. November 2019 · Ein Kommentar

Musikspezial: Die faszinierende Geschichte hinter dem Mega-Hit. Heute: David Bowie – Space Oddity (1969)

Es gibt zielgerichtetes Marketing. Und es gibt Zufälle.Ist es Marketing, so kann es zwar ein wenig plump und hüftsteif daher kommen, dennoch sehr effektiv sein. Ist es jedoch Zufall, so … Weiterlesen

12. November 2019 · 2 Kommentare

Soeben ausgelesen: Henry David Thoreau – „Walden. Ein Leben mit der Natur“ (1854)

von David Wonschewski Es gibt Klassiker, da ahnt man durchaus, warum sie zu Klassikern wurden. Allein: so recht nachvollziehen, am eigenen Leib und eigenen Geist nachempfinden lässt es sich nicht … Weiterlesen

12. November 2019 · Ein Kommentar

Soeben ausgelesen: Dag Solstad – „T. Singer“ (1999)

von David Wonschewski Wem schon Musils „Mann ohne Eigenschaften“ als eines der wichtigsten Werke der Literaturgeschichte gilt, na, der wird doch bei einem Roman über einen Mann ohne Vornamen nur … Weiterlesen

11. November 2019 · Hinterlasse einen Kommentar

Musikspezial: Die faszinierende Geschichte hinter dem Mega-Hit. Heute: The Animals – „The House Of The Rising Sun“ (1964)

Historiker sind sich bis heute uneins, was genau es denn dereinst war, mitten in New Orleans, dieses „House of the rising sun“. Zwei Theorien gelten hier als Favoriten: a) es … Weiterlesen

11. November 2019 · Ein Kommentar

Soeben ausgelesen: Roberto Bolaño – „2666“ (2004)

von David Wonschewski Roberto Bolaño habe „2666“, sein wahrlich epochales mehr als 1000seitiges Überwerk, im Angesicht des eigenen Todes geschrieben, so erfahren wir im Vorwort. Also habe er jede einzelne … Weiterlesen

11. November 2019 · Ein Kommentar

Soeben ausgelesen: Teju Cole – „Open City“ (2011)

von David Wonschewski Machen wir uns nichts vor: So eine Nummer, wie Teju Cole sie in „Open City“ wagt, geht in 99 von 100 Fällen grandios daneben. Ein junger Mann … Weiterlesen

10. November 2019 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: Sadegh Hedayat – „Die blinde Eule“ (1936)

von David Wonschewski Selten einen so düsteren Text gelesen. Selten so viel Todessehnsucht und Abkehr vom Leben, Ekel vor Liebe auf derart engem Raum erspürt wie hier. Und zugleich: so … Weiterlesen

10. November 2019 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: Philip Roth – „Mein Mann, der Kommunist“ (1998)

von David Wonschewski Der Name des Protagonisten ist gut gewählt: Ira (lat. „Zorn“) Ringold ist ein hemdsärmeliger, etwas zu großgewachsener jüdischer Hilfsarbeiter, der in Newark, New Jersey, erst zum Außenseiter, … Weiterlesen

10. November 2019 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: Markus Werner – „Froschnacht“ (1985)

Neben Thomas Bernhard zählt der eigenwillige, so lakonisch-misanthropische Autor Markus Werner längst zu meinen persönlichen Favoriten. Unnötig zu sagen, dass die beiden, Bernhard und Werner, es sind, die neben Beckett … Weiterlesen

9. November 2019 · 2 Kommentare

Soeben ausgelesen: Miriam Toews – Die Aussprache (2019)

von David Wonschewski Sagen wir es so plakativ, wie es nunmal ist: an sich will „Mann“ so einen Roman anno 2019 nicht mehr lesen. Nach medialer „#meetoo“- und „angrytoxicwhiteman“-Überdosis ist … Weiterlesen

9. November 2019 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: Sibylle Berg – „GRM: Brainfuck“ (2019)

von David Wonschewski Oh, doch, Texte von Sibylle Berg zu lesen bildet nicht nur, nein, es macht auch Freude. Zynisch, scham- und respektlos, geradeheraus – so sind die Texte der … Weiterlesen

8. November 2019 · Ein Kommentar