David Wonschewski | Autor

Kulturjournalist – Romancier – bipolarer Bedenkenträger

Schlagwort-Archive: Angst

Treffen sich ein Türke, ein Afghane und ein polnischer Rumäne im Bus. Und verhalten sich allesamt typisch deutsch.

Die folgende Kurzgeschichte erschien 2019 in der Anthologie „All over Heimat“ ( herausgegeben von Matthias Engels, Thomas Kade & Thorsten Trelenberg; Stories u. Friends Verlag) von David Wonschewski Und so … Weiterlesen

23. September 2021 · 9 Kommentare

Leseprobe. Von trauriger Gestalt. Melancholie aus: David Wonschewski – „Geliebter Schmerz“.

Da sitzt er. Die Arme gefesselt, der Kiefer gebrochen. Und grinst, lacht mich aus. Er kann meine Hände nicht sehen, ich habe sie tief in meinen Hosentaschen verborgen. Doch wenn … Weiterlesen

17. Juli 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

David Wonschewski – „Abschied“. Text für den, den der Krebs mit sich nahm.

Der folgende Text findet sich im melancholischen Erzählband „Geliebter Schmerz“. Literaturvideos und vom Autor gelesene Hörtexte aus diesem Band finden Sie unter der Erzählung. Wer den Text lieber gleich hören, … Weiterlesen

13. Juli 2021 · 2 Kommentare

Keine Suizide mehr. Oder: I prefer not to. Vorabauszug aus meinem neuen Romanmanuskript.

Du verlässt deine Wohnung nicht mehr. Hockst mit angezogenen Knien auf deiner Matratze, entscheidest dich gegen eine Zigarette, entscheidest dich gegen einen Kaffee, entscheidest dich gegen ein Buch. Entscheidest dich … Weiterlesen

12. Juli 2021 · 3 Kommentare

Los, hinterher – schnapp‘ sie dir! Soeben ausgelesen: Lukas Bärfuss – „Hagard“ (2017)

von David Wonschewski Vorabfazit: 3 von 5 Sternen Hat man, so wie ich, selbst einen Stalker-Roman vorgelegt („Zerteiltes Leid“, 2015 – mehr Infos: HIER), so endet die Faszination für derlei … Weiterlesen

13. Juni 2021 · 4 Kommentare

Wie einer Liebe suchte, zum Stalker wurde. Leseprobe aus: David Wonschewski – „Zerteiltes Leid“ (2015)

Dann, im nächsten Moment, war Daddy fort. Und ich habe mit ansehen müssen, wie er gegangen ist. Ich stand im ersten Stock, direkt am Fenster unseres Kinderzimmers und aus der … Weiterlesen

20. Mai 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Ich bin so Indie, ich verkaufe nicht einmal Bücher.

von David Wonschewski Ich bin so Indie, ich verkaufe nicht einmal Bücher. Und wenn ich Lesungen ankündige, kommt keine Sau. Ich reiste vor Corona sogar mit Freude 500 Kilometer durchs … Weiterlesen

19. Mai 2021 · 20 Kommentare

Mürrische Innenansichten irritierter Männer. Soeben ausgelesen: Markus Werner – „Froschnacht“ (1985)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Neben Thomas Bernhard zählt der eigenwillige, so lakonisch-misanthropische Autor Markus Werner längst zu meinen persönlichen Favoriten. Unnötig zu sagen, dass die beiden, … Weiterlesen

30. April 2021 · 2 Kommentare

Des Nachts.

Diese Nacht ist es passiert. Es war abzusehen, dass es geschehen würde, tagsüber war ich regelrecht vorbereitet darauf, dass es mich eines Nachts überfallen würde, morgen, übermorgen, bald. Und doch … Weiterlesen

22. April 2021 · Ein Kommentar

Über den Verlust der Selbstverständlichkeit. Textauszug aus: David Wonschewski – „Schwarzer Frost“.

Aus dem Inhalt: Ein Journalist steht in seiner Wohnung vor dem Plattenregal und überlegt. Er hat Besuch von seinem Kollegen Lohwald, einem berühmten Radiomoderator. Langsam wird ihm immer klarer, wie … Weiterlesen

18. April 2021 · 11 Kommentare

Blaupause für eine ziellose und nihilistische Gesellschaft. Rezension zu David Wonschewski – „Schwarzer Frost“.

Die Literaturkritikerin Sophie Weigand war so famos meinen Roman „Schwarzer Frost“ nicht nur zu lesen, sondern ihn auch in ebenso famos gekleidetem Wortgewand zu besprechen. Wer nachsehen mag, ob ihr … Weiterlesen

6. April 2021 · 9 Kommentare

Eine frostige Frau. Soeben ausgelesen: Ottessa Moshfegh – „Eileen“ (2015)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Neuengland im Jahre 1964. Eileen ist 24 und hässlich. Also innerlich. Und dadurch, das eine führt bekanntlich oftmals geradewegs zum anderen, auch … Weiterlesen

30. März 2021 · Ein Kommentar

Bipolare Lichtblicke: Angst nervt, total.

von David Wonschewski Wohl kein Gefühl ist in seiner bizarren Ausformung derart in der Lage, uns das Leben zu verleiden wie die Angst. Abstrakt und im gleichen Maße allgegenwärtig vermischen … Weiterlesen

18. März 2021 · 8 Kommentare

Kafkas Beklemmung, Poes Schaudern – und das Ganze hoch zehn. Soeben ausgelesen: Sadegh Hedayat – „Die blinde Eule“ (1936)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Selten einen so düsteren Text gelesen. Selten so viel Todessehnsucht und Abkehr vom Leben, Ekel vor Liebe auf derart engem Raum erspürt … Weiterlesen

10. März 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Meine Bubble und ich. Oder: Und, was lest ihr gerade so? 11. November 2020

Wie viele andere Menschen bin auch ich bollenstolz auf mein aufgeschlossenes, tolerantes, vernunftgesteuertes und stets über alle Tellerränder hinausblickendes Wesen. Woher ich so genau weiß, dass gerade ich über ein … Weiterlesen

24. November 2020 · 3 Kommentare

PR-Text: Nadine Fingerhut – „Lasst die Liebe lauter werden“

Dass ich es nicht lassen kann, regelmäßig darauf hinzuweisen, dass ich mal als so richtig hauptberuflicher Musikjournalist für Radio, Fernsehen, Internet und Postille gearbeitet habe, hat einen einfachen Grund: Ich … Weiterlesen

30. August 2020 · Ein Kommentar

Soeben ausgehört: Killing Joke – „MMXII“ (2012)

von David Wonschewski Ja, aber natürlich war das irgendwie klar, dass eine ausgemachte Weltuntergangs-Combo wie Killing Joke es sich seinerzeit nicht nehmen lassen würde, all den düsteren Zerwürfnissen des Maya-Kalenders … Weiterlesen

15. August 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Wie ein Schlag ins Gesicht. Rezension zu: David Wonschewski – „Zerteiltes Leid“

Die Lyrikerin Euphemisma, die sich auf ihrem Blog mit so wunderbaren Themen wie „Sehnsucht“, „Seele“, „Schmerz“ und „Dunkelheit“ beschäftigt, war so zuvorkommend meinen neuen Roman „Zerteiltes Leid“ zu begutachten. Was … Weiterlesen

20. Juli 2017 · Ein Kommentar