David Wonschewski | Autor

Lied- & Literaturjournalist – Romancier – Bedenkenträger

Der plattwalzende Philanthrop. Soeben ausgelesen: Dave Eggers – „Die Parade“ (2020)

von David Wonschewski Eine jede Generation verfügt über eine Reihe zeitgenössischer Autoren, die man einfach gelesen haben muss, so man sich und der Welt glaubhaft versichern möchte, dass man sich … Weiterlesen

30. Juli 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Einer geht noch, einer geht noch rein. Soeben ausgelesen: Peter Wawerzinek – „Schluckspecht“(2014)

von David Wonschewski Ach, was ist nur aus dem guten alten Säuferroman geworden? Zu Zeiten eines Bukowski fast schon ein eigenes Sub-Genre, sind all die widerlich schönen Schaudergeschichten um Schnaps, … Weiterlesen

23. Juli 2020 · 2 Kommentare

Eine charakterlos ehrliche Haut. Soeben ausgelesen: Tom Zürcher – „Mobbing Dick“ (2019)

von David Wonschewski Soso, da war „Mobbing Dick“ also für den Deutschen Buchpreis 2019 nominiert, landete just auf der sogenannten „Longlist“. Doch wie berechtigt ist das? Nun, schaut man sich … Weiterlesen

7. Juli 2020 · 2 Kommentare

Freaksichtung in Moskau. Soeben ausgelesen: Michail Bulgakow – „Meister und Margarita“ (1966)

von David Wonschewski Ein Roman, in dem fast alle Protagonisten entweder spurlos verschwinden oder aber im Irrenhaus landen – oh doch, ein solches Büchlein kann mir gefallen. Dann aber: ein … Weiterlesen

5. Juli 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Gott schütze die Königin. Soeben ausgelesen: John Lydon – „Anger is an Energy. Die Autobiografie von Johnny Rotten.“ (Musikbiografie, 2015)

von David Wonschewski Wer, so wie ich, vor allem über Public Image Limited zu John Lydon gefunden hat (und nicht so sehr via Sex Pistols), für den ist diese Biografie … Weiterlesen

24. Juni 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Innertürkische Zerreißprobe. Soeben ausgelesen: Orhan Pamuk -„Das stille Haus“(1983)

von David Wonschewski Was macht einen wirklich großen Roman aus? Einen Roman, so groß, dass die spätere Vergabe des Nobelpreises an dessen Autor mit keinem Gedanken angezweifelt werden kann? Nun, … Weiterlesen

21. Juni 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Außer Spesen nix gewesen. Soeben ausgelesen: Jochen Schimmang – „Adorno wohnt hier nicht mehr“ (2019)

von David Wonschewski Zugegeben, zwar veröffentlicht Jochen Schimmang schon seit Ende der Siebzigerjahre Romane und Erzählungen – und das beileibe nicht bei den kleinsten und schmalsten Verlagslichtern – gehört habe … Weiterlesen

11. Juni 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Wonach noch streben, wonach eifern? Soeben ausgelesen: Dag Solstad – „T. Singer“ (1999)

von David Wonschewski Wem schon Musils „Mann ohne Eigenschaften“ als eines der wichtigsten Werke der Literaturgeschichte gilt, na, der wird doch bei einem Roman über einen Mann ohne Vornamen nur … Weiterlesen

11. Juni 2020 · Ein Kommentar

Ideenlos ausplätschern. Soeben ausgelesen: Tom Müller – „Die jüngsten Tage“ (2019)

von David Wonschewski Vorsicht – dieses Buch ist eine Mogelpackung, die es in sich hat. Denn pünktlich zum Jahrestag des Mauerfalls erscheint dieser Roman, der in Klappentext und auf der … Weiterlesen

9. Juni 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Von einem, der ging und einem, der blieb. Soeben ausgelesen: Klaus Mann – „Mephisto“ (1936)

von David Wonschewski Natürlich regt der Klaus Mann-Klassiker „Mephisto“, dieser Roman über eine Künstlerkarriere im Dritten Reich, dazu an ihn überzuinterpretieren. Vor allem in persönlicher Hinsicht. Denn Klaus Mann und … Weiterlesen

19. Mai 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Über die formidable Vereinbarkeit von Haltung und Nicht-Haltung. Soeben ausgelesen: Witold Gombrowicz – „Trans-Atlantik“ (1952)

von David Wonschewski Ohje. Nazi-Deutschland überrennt Polen, der Pole Gombrowicz flieht bis nach Argentinien, findet jedoch keine Heimat mehr und findet sie, mag man fast sagen, ein Leben lang nicht … Weiterlesen

17. Mai 2020 · Ein Kommentar

Nichts fürs zarte Männerseelchen. Soeben ausgelesen: Sibylle Berg – „GRM: Brainfuck“ (2019)

von David Wonschewski Oh, doch, Texte von Sibylle Berg zu lesen bildet nicht nur, nein, es macht auch Freude. Zynisch, scham- und respektlos, geradeheraus – so sind die Texte der … Weiterlesen

15. Mai 2020 · Ein Kommentar

Brennende Bücher, hinterrücks niedergestreckte Kameraden. Soeben ausgelesen: Mario Vargas Llosa – „Die Stadt und die Hunde“ (1962)

von David Wonschewski Bücherverbrennung. Ein hartes, ein historisch bitteres Wort. Wir denken bei dem Begriff selbstredend zunächst stets an unsere eigene dunkle Vergangenheit. Unliebsame Literatur zu verbrennen ist aber kein … Weiterlesen

Grauseliges für krankhaft Verirrte. Soeben ausgelesen: E.T.A. Hoffmann – „Die Elixiere des Teufels“ (1815)

von David Wonschewski Wer von Goethe höchstselbst, Zitat, als „krankhaft Verirrter“ bezeichnet wurde, derweil Sigmund Freud seine Werke nutzte um fundamentale Theorien über Ich-Verdopplung, Ich-Teilung und Ich-Vertauschung anzustellen, doch, der … Weiterlesen

Flankierende Frauen. Soeben ausgelesen: Michael Köhlmeier – „Idylle mit ertrinkendem Hund“ (2008)

von David Wonschewski Ein schmaler Band, diese „Idylle mit ertrinkendem Hund“. Über gerade einmal knapp 100 Seiten erstreckt sich der Text des Österreichers Michael Köhlmeier aus dem Jahr 2008. Eher … Weiterlesen

29. April 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Und – was lest ihr gerade so? Sonntag, 15. Dezember 2019

Ich lese: Irgendwas mit Kommunismus, Faschismus und Denunziation im Jahr 1936. Eine unheilvolle Dreiecksgeschichte aus Politik, Spionage, fehlgelaufenen Sehnsüchten, auf Grund gelaufenen Visionen. Frederick Forsythe meets George Orwell meets Ingmar … Weiterlesen

17. Dezember 2019 · 6 Kommentare

Rückblick: Lesung München, 16. Oktober 2015

Am 16. Oktober hatte ich die Möglichkeit, auf Einladung der Lyrikerin Hannah Buchholz (und an der Seite derselbigen) meine erste Lesung in München zu absolvieren. Was soll ich sagen: Mit … Weiterlesen

22. Juli 2017 · Hinterlasse einen Kommentar

Rückblick: Mit Manfred Maurenbrecher im Zebrano-Theater Berlin, 01. Oktober 2014

Man sieht es dem Bild evtl. nicht direkt an, aber: da geht so ein klein wenig ein Traum in Erfüllung. Ich darf mit einem jener Liedermacher, die ich für mich … Weiterlesen

4. April 2017 · Hinterlasse einen Kommentar