David Wonschewski | Autor

Kulturjournalist – Romancier – Misanthrop

Soeben ausgelesen: Tom Müller – „Die jüngsten Tage“ (2019)

von David Wonschewski Vorsicht – dieses Buch ist eine Mogelpackung, die es in sich hat. Denn pünktlich zum Jahrestag des Mauerfalls erscheint dieser Roman, der in Klappentext und auf der … Weiterlesen

23. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Brennende Bücher, hinterrücks niedergestreckte Kameraden. Soeben ausgelesen: Mario Vargas Llosa – „Die Stadt und die Hunde“ (1962)

von David Wonschewski Bücherverbrennung. Ein hartes, ein historisch bitteres Wort. Wir denken bei dem Begriff selbstredend zunächst stets an unsere eigene dunkle Vergangenheit. Unliebsame Literatur zu verbrennen ist aber kein … Weiterlesen

16. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Nichts fürs zarte Männerseelchen. Soeben ausgelesen: Sibylle Berg – „GRM: Brainfuck“ (2019)

von David Wonschewski Oh, doch, Texte von Sibylle Berg zu lesen bildet nicht nur, nein, es macht auch Freude. Zynisch, scham- und respektlos, geradeheraus – so sind die Texte der … Weiterlesen

12. Januar 2020 · Ein Kommentar

Soeben ausgelesen: E.T.A. Hoffmann – „Die Elixiere des Teufels“ (1815)

von David Wonschewski Wer von Goethe höchstselbst, Zitat, als „krankhaft Verirrter“ bezeichnet wurde, derweil Sigmund Freud seine Werke nutzte um fundamentale Theorien über Ich-Verdopplung, Ich-Teilung und Ich-Vertauschung anzustellen, doch, der … Weiterlesen

10. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: Michael Köhlmeier – „Idylle mit ertrinkendem Hund“ (2008)

von David Wonschewski Ein schmaler Band, diese „Idylle mit ertrinkendem Hund“. Über gerade einmal knapp 100 Seiten erstreckt sich der Text des Österreichers Michael Köhlmeier aus dem Jahr 2008. Eher … Weiterlesen

8. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: Klaus Mann – „Mephisto“ (1936)

von David Wonschewski Natürlich regt Klaus Mann’s „Mephisto“, dieser Roman über eine Künstlerkarriere im Dritten Reich, dazu an ihn überzuinterpretieren. Vor allem in persönlicher Hinsicht. Denn Klaus Mann und Theaterlegende … Weiterlesen

5. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: Orhan Pamuk -„Das stille Haus“(1983)

von David Wonschewski Was macht einen wirklich großen Roman aus? Einen Roman, so groß, dass die spätere Vergabe des Nobelpreises an dessen Autor mit keinem Gedanken angezweifelt werden kann? Nun, … Weiterlesen

4. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: Jochen Schimmang – „Adorno wohnt hier nicht mehr“ (2019)

von David Wonschewski Zugegeben, zwar veröffentlicht Jochen Schimmang schon seit Ende der siebziger Jahre Romane und Erzählungen – und das beileibe nicht bei den kleinsten und schmalsten Verlagslichtern – gehört … Weiterlesen

4. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: Michail Bulgakow – „Meister und Margarita“ (1966)

von David Wonschewski Ein Roman, in dem fast alle Protagonisten entweder spurlos verschwinden oder aber im Irrenhaus landen – oh doch, ein solches Büchlein kann mir gefallen. Dann aber: ein … Weiterlesen

2. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: John Lydon – „Anger is an Energy. Die Autobiografie von Johnny Rotten.“ (Musikbiografie, 2015)

von David Wonschewski Wer, so wie ich, vor allem über Public Image Limited to John Lydon gefunden hat (und nicht so sehr via Sex Pistols), für den ist diese Biografie … Weiterlesen

1. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: Dag Solstad – „T. Singer“ (1999)

von David Wonschewski Wem schon Musils „Mann ohne Eigenschaften“ als eines der wichtigsten Werke der Literaturgeschichte gilt, na, der wird doch bei einem Roman über einen Mann ohne Vornamen nur … Weiterlesen

31. Dezember 2019 · Ein Kommentar

Soeben ausgelesen: Tom Zürcher – „Mobbing Dick“ (2019)

von David Wonschewski Soso, da war „Mobbing Dick“ also für den Deutschen Buchpreis 2019 nominiert, landete just auf der sogenannten „Longlist“. Doch wie berechtigt ist das? Nun, schaut man sich … Weiterlesen

29. Dezember 2019 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: Witold Gombrowicz – „Trans-Atlantik“ (1952)

von David Wonschewski Ohje. Nazi-Deutschland überrennt Polen, der Pole Gombrowicz flieht bis nach Argentinien, findet jedoch keine Heimat mehr und findet sie, mag man fast sagen, ein Leben lang nicht … Weiterlesen

28. Dezember 2019 · Ein Kommentar

Und – was lest ihr gerade so? Sonntag, 15. Dezember 2019

Ich lese: Irgendwas mit Kommunismus, Faschismus und Denunziation im Jahr 1936. Eine unheilvolle Dreiecksgeschichte aus Politik, Spionage, fehlgelaufenen Sehnsüchten, auf Grund gelaufenen Visionen. Frederick Forsythe meets George Orwell meets Ingmar … Weiterlesen

17. Dezember 2019 · 6 Kommentare

Rückblick: Lesung München, 16. Oktober 2015

Am 16. Oktober hatte ich die Möglichkeit, auf Einladung der Lyrikerin Hannah Buchholz (und an der Seite derselbigen) meine erste Lesung in München zu absolvieren. Was soll ich sagen: Mit … Weiterlesen

22. Juli 2017 · Hinterlasse einen Kommentar

Rückblick: Mit Manfred Maurenbrecher im Zebrano-Theater Berlin, 01. Oktober 2014

Man sieht es dem Bild evtl. nicht direkt an, aber: da geht so ein klein wenig ein Traum in Erfüllung. Ich darf mit einem jener Liedermacher, die ich für mich … Weiterlesen

4. April 2017 · Hinterlasse einen Kommentar

5 von 5 Punkten: Todessehnsucht, die im Raume steht. Rezension zu „Zerteiltes Leid“

Ursprünglich veröffentlicht auf Lesen macht glücklich:
Wie Liebe in Wahnsinn umschlägt „It’s a Man’s Man’s Man’s World, heißt es in einem Lied. Und ich habe noch einmal…

30. März 2017 · Hinterlasse einen Kommentar

Mutmaßungen eines schmerzverzerrten Theatralikers / Teil 1: Misstrauen.

Wann immer ich einen Lichtschalter betätige begegne ich jener tief in mir sitzenden Lebensarroganz. Einer menschlichen Selbstgefälligkeit, die mich die Existenz einer Gottheit negieren, das elektrische Werden von Licht jedoch … Weiterlesen

22. August 2016 · 7 Kommentare