David Wonschewski | Autor

Kulturjournalist – Romancier – bipolarer Bedenkenträger

Schlagwort-Archive: Buch

Über die formidable Vereinbarkeit von Haltung und Nicht-Haltung. Soeben ausgelesen: Witold Gombrowicz – „Trans-Atlantik“ (1952)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Ohje. Nazi-Deutschland überrennt Polen, der Pole Gombrowicz flieht bis nach Argentinien, findet jedoch keine Heimat mehr und findet sie, mag man fast … Weiterlesen

19. Juli 2021 · Ein Kommentar

5 von 5 Punkten: Todessehnsucht, die im Raume steht. Literaturrezension zu David Wonschewski – „Zerteiltes Leid“

Ursprünglich veröffentlicht auf Lesen macht glücklich:
Wie Liebe in Wahnsinn umschlägt „It’s a Man’s Man’s Man’s World, heißt es in einem Lied. Und ich habe noch einmal…

14. Juli 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Nichts fürs zarte Männerseelchen. Soeben ausgelesen: Sibylle Berg – „GRM: Brainfuck“ (2019)

von David Wonschewski Vorabfazit: 2 von 5 Sternen Oh, doch, Texte von Sibylle Berg zu lesen bildet nicht nur, nein, es macht auch Freude. Zynisch, scham- und respektlos, geradeheraus – … Weiterlesen

9. Juli 2021 · Ein Kommentar

Brennende Bücher, hinterrücks niedergestreckte Kameraden. Soeben ausgelesen: Mario Vargas Llosa – „Die Stadt und die Hunde“ (1962)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Bücherverbrennung. Ein hartes, ein historisch bitteres Wort. Wir denken bei dem Begriff selbstredend zunächst stets an unsere eigene dunkle Vergangenheit. Unliebsame Literatur … Weiterlesen

14. Juni 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Flankierende Frauen. Soeben ausgelesen: Michael Köhlmeier – „Idylle mit ertrinkendem Hund“ (2008)

von David Wonschewski Vorabfazit: 3 von 5 Sternen Ein schmaler Band, diese „Idylle mit ertrinkendem Hund“. Über gerade einmal knapp 100 Seiten erstreckt sich der Text des Österreichers Michael Köhlmeier … Weiterlesen

24. Mai 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Belarussische Belanglosigkeiten in Feminismusverkleidung. Soeben ausgelesen: Volha Hapeyeva – „Camel Travel“ (2021)

von David Wonschewski Vorabfazit: 1 von 5 Sterne Nein, ich mag es nicht, Verrisse zu verfassen. Echt nicht. Deswegen stelle ich jedem von mir als „1 Sterne“-Buch abqualifizierten Werk auch … Weiterlesen

19. April 2021 · Ein Kommentar

Eine charakterlos ehrliche Haut. Soeben ausgelesen: Tom Zürcher – „Mobbing Dick“ (2019)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Soso, da war „Mobbing Dick“ also für den Deutschen Buchpreis 2019 nominiert, landete just auf der sogenannten „Longlist“. Doch wie berechtigt ist … Weiterlesen

13. April 2021 · 2 Kommentare

Der plattwalzende Philanthrop. Soeben ausgelesen: Dave Eggers – „Die Parade“ (2020)

von David Wonschewski Vorabfazit: 2 von 5 Sternen Eine jede Generation verfügt über eine Reihe zeitgenössischer Autoren, die man einfach gelesen haben muss, so man sich und der Welt glaubhaft … Weiterlesen

8. April 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Grauseliges für krankhaft Verirrte. Soeben ausgelesen: E.T.A. Hoffmann – „Die Elixiere des Teufels“ (1815)

von David Wonschewski Vorabfazit: 3 von 5 Sternen Wer von Goethe höchstselbst, Zitat, als „krankhaft Verirrter“ bezeichnet wurde, derweil Sigmund Freud seine Werke nutzte um fundamentale Theorien über Ich-Verdopplung, Ich-Teilung … Weiterlesen

5. April 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Einer geht noch, einer geht noch rein. Soeben ausgelesen: Peter Wawerzinek – „Schluckspecht“(2014)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Ach, was ist nur aus dem guten alten Säuferroman geworden? Zu Zeiten eines Bukowski fast schon ein eigenes Sub-Genre, sind all die … Weiterlesen

2. April 2021 · 2 Kommentare

Gott schütze die Königin. Soeben ausgelesen: John Lydon – „Anger is an Energy. Die Autobiografie von Johnny Rotten.“ (Musikbiografie, 2015)

von David Wonschewski Wer, so wie ich, vor allem über Public Image Limited zu John Lydon gefunden hat (und nicht so sehr via Sex Pistols), für den ist diese Biografie … Weiterlesen

1. April 2021 · 2 Kommentare

Wenn das Dach brennt. Und, was manuskriptiert ihr gerade so?

Da haben sie in einer Langzeitstudie doch echt herausgefunden, dass die Leute, die sagen, dass man auch aus positiven Lebenssituationen heraus tolle Kunst machen kann exakt -aber wirklich exakt! – … Weiterlesen

1. April 2021 · 3 Kommentare

Von einem, der ging und einem, der blieb. Soeben ausgelesen: Klaus Mann – „Mephisto“ (1936)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Natürlich regt der Klaus Mann-Klassiker „Mephisto“, dieser Roman über eine Künstlerkarriere im Dritten Reich, dazu an ihn überzuinterpretieren. Vor allem in persönlicher … Weiterlesen

1. April 2021 · 3 Kommentare

Innertürkische Zerreißprobe. Soeben ausgelesen: Orhan Pamuk -„Das stille Haus“(1983)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Was macht einen wirklich großen Roman aus? Einen Roman, so groß, dass die spätere Vergabe des Nobelpreises an dessen Autor mit keinem … Weiterlesen

31. März 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Wonach noch streben, wonach eifern? Soeben ausgelesen: Dag Solstad – „T. Singer“ (1999)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Wem schon Musils „Mann ohne Eigenschaften“ als eines der wichtigsten Werke der Literaturgeschichte gilt, na, der wird doch bei einem Roman über … Weiterlesen

21. März 2021 · Ein Kommentar

Außer Spesen nix gewesen. Soeben ausgelesen: Jochen Schimmang – „Adorno wohnt hier nicht mehr“ (2019)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Zugegeben, zwar veröffentlicht Jochen Schimmang schon seit Ende der Siebzigerjahre Romane und Erzählungen – und das beileibe nicht bei den kleinsten und … Weiterlesen

18. März 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Ideenlos ausplätschern. Soeben ausgelesen: Tom Müller – „Die jüngsten Tage“ (2019)

von David Wonschewski Vorabfazit: 2 von 5 Sternen Vorsicht – dieses Buch ist eine Mogelpackung, die es in sich hat. Denn pünktlich zum Jahrestag des Mauerfalls erscheint dieser Roman, der … Weiterlesen

7. März 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Freaksichtung in Moskau. Soeben ausgelesen: Michail Bulgakow – „Meister und Margarita“ (1966)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Ein Roman, in dem fast alle Protagonisten entweder spurlos verschwinden oder aber im Irrenhaus landen – oh doch, ein solches Büchlein kann … Weiterlesen

1. März 2021 · 2 Kommentare