David Wonschewski | Autor

Kulturjournalist – Romancier – bipolarer Bedenkenträger

Schlagwort-Archive: Buchrezension

Privilegiert und am Arsch. Soeben ausgelesen: Bret Easton Ellis – „Unter Null“ (1985)

von David Wonschewski Vorabfazit: 3 von 5 Sternen Heute, mit der Brille des Jahres 2020 auf der Nase, lässt sich nur noch bedingt nachvollziehen, warum „Unter Null“ bei seinem Erscheinen … Weiterlesen

23. September 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Mich hassen doch eh alle. Soeben ausgelesen: Alan McGee – „Randale, Raves und Ruhm“ (2021)

von David Wonschewski Vorab(fan)fazit: 5 von 5 Sternen Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich bin ein friedfertiger Apostel des Herrn, in Konfliktsituationen ist allein das Wort mein Säbel, stellen … Weiterlesen

21. September 2021 · 3 Kommentare

He-Man, Gaultier und mein Herz für Kinder. Oder: Und, was lest ihr gerade so? 10. September 2021

…naja, auf jeden Fall klingelte dieser Tage bei mir das Telefon. Ich geh‘ ran, dran das landauf landab bekannte Eric Ambler-Waisenhaus. Ich sei doch bekannt für mein christliches Wesen, mein … Weiterlesen

10. September 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Schwarzmalen für Anfänger. Das kontroverse Identitätsgespräch. Kiss &  Wonschewski reden über: Mithu Sanyal – „Identitti“ (2021)

Nikoletta Kiss und David Wonschewski, Autorin und Autor sehr unterschiedlicher Bücher, lesen gemeinsam Romane – und streiten. Das Konzept ist denkbar einfach: Sie mailen sich hin und her. Der eine reagiert … Weiterlesen

9. September 2021 · Ein Kommentar

Das große Lachen über das große Verbieten. Oder: Reinhard Mey, Wegbereiter der Neuen Rechten?

von David Wonschewski Es begann im September 2001. Ich hatte gerade begonnen beim Radio zu arbeiten, als Hilfskraft in der Musikredaktion – als in New York Türme einstürzten. Wenige Stunden … Weiterlesen

7. September 2021 · 7 Kommentare

Neulich, auf der Palme. Oder: Und, was lest ihr gerade so? 01. September 2021

Kennen Sie diese Bücher, bei denen Sie schon vor der Lektüre wissen, dass diese Sie total auf die Palme bringen werden? Ich lese so was ja gerne, ab und an. … Weiterlesen

2. September 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Drecksgrützenbeziehungen. Soeben ausgelesen: Jonathan Franzen – „Unschuld“ (2015)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Erinnern Sie sich noch daran, wie Drecksgrützenbeziehungen genannt wurden, bevor es total en vogue wurde, mit schmerzbebenden Lippen beständig von „toxischen Partnerschaften“ … Weiterlesen

31. August 2021 · 3 Kommentare

Ich will immer da hin, wo ich gerade nicht bin. Soeben ausgelesen: Philip Roth – „Gegenleben“ (1986)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Als ich 1999/2000 mit dem Rucksack einige Monate durch Israel und die palästinensischen Gebiete reiste, begegnete ich vielen – man ahnt es … Weiterlesen

18. August 2021 · 4 Kommentare

Klapps auf den Hinterkopf. Soeben ausgelesen: László Krasznahorkai – „Krieg und Krieg“ (1999)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen In meiner Schulzeit gab es diesen Jungen, bei dem man nie so recht wusste, ob er nun wahnsinnig langsam im Denken ist … Weiterlesen

15. August 2021 · Ein Kommentar

Fickt das System bevor es euch fickt. Soeben ausgelesen: Benjamin Quaderer – „Für immer die Alpen“ (2020)

von David Wonschewski Vorabfazit: 2 von 5 Sternen Mit Debütromanen im Generellen – und mit lang erwarteten Debütromanen im Speziellen – ist es stets so eine Sache: Der Autor, wer … Weiterlesen

13. August 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Das perfekte weich. Soeben ausgelesen: Salih Jamal – „Das perfekte Grau ( 2021)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Sie sind selten geworden, doch es gibt sie noch: Milchglasscheibenromane. Bücher, die an der Oberfläche wirken wie vom cineastischen Weichzeichner-Papst David Hamilton, … Weiterlesen

13. August 2021 · Ein Kommentar

Prächtig schlecht gealtert. Soeben ausgelesen: H.G. Wells – „Die Insel des Dr. Moreau“ (1896)

von David Wonschewski Vorabfazit: 3 von 5 Sternen Das ist für sich schon eine faszinierende Überlegung – warum manche Klassiker des Science-Fiction-Genres auch viele Jahrzehnte nach ihrer Veröffentlichung nichts von … Weiterlesen

8. August 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

White Trash Beautiful. Soeben ausgelesen: Charles Bukowski – „Ausgeträumt“ (1994)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Vergibt man fünf Sterne an einen Bukowski-Roman, so ist eine kurze einleitende Rechtfertigung unerlässlich. Das verlangt er einfach, der Anstand der Schmuddel-Romantiker. … Weiterlesen

8. August 2021 · Ein Kommentar

Von wegen toxisch-afrikanische Muslimigkeit. Soeben ausgelesen: Elnathan John – „An einem Dienstag geboren“ (2015)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Exakt 70 Bücher habe ich 2019 gelesen. Und wie HIER nachzulesen ist, gehörte „An einem Dienstag geboren“ des Nigerianers Elnathan John dabei … Weiterlesen

5. August 2021 · Hinterlasse einen Kommentar

Freiheit, die ich meine. Soeben ausgelesen: Richard Russo – „Ein grundzufriedener Mann“ (1993)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Das Feine an Literatur ist, dass man die Möglichkeit hat, Protagonisten in Situationen zu erleben, in die man selbst ums Verrecken nicht … Weiterlesen

5. August 2021 · Ein Kommentar

Wenn aus Hoffnungslosigkeit Wut wird. Soeben ausgelesen: John Steinbeck – „Früchte des Zorns“ (1939)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Klar bin ich stolz darauf, dass ich seit nunmehr 25 Jahren wacker wählen gehe. Egal wo es mein Stimmlein abzugeben gibt, ich … Weiterlesen

1. August 2021 · 2 Kommentare

Über die formidable Vereinbarkeit von Haltung und Nicht-Haltung. Soeben ausgelesen: Witold Gombrowicz – „Trans-Atlantik“ (1952)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Ohje. Nazi-Deutschland überrennt Polen, der Pole Gombrowicz flieht bis nach Argentinien, findet jedoch keine Heimat mehr und findet sie, mag man fast … Weiterlesen

19. Juli 2021 · Ein Kommentar

Und dann der Kaktusgarten, konnten sie nicht warten? Soeben ausgelesen: Philip Roth – „Amerikanisches Idyll“ (1997)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Gegen Ende, als „der Schwede“ mit seiner Frau, seinen jüdischen Eltern und einigen Nachbarn in seinem Wohnzimmer sitzt, sieht, wie sich alle … Weiterlesen

14. Juli 2021 · 2 Kommentare