David Wonschewski | Autor

Kulturjournalist – Romancier – Misanthrop

Wenn Bret Easton Ellis was empfiehlt. Soeben ausgelesen: Paul Murray – „Skippy stirbt“ (2011)

von David Wonschewski Wenn der von mir hochgeschätzte Bret Easton Ellis in seinem Buch „Weiss“ dieses Buch empfiehlt – folge ich dem Ratschlag doch gerne. Zunächst einmal ein Lob für … Weiterlesen

22. Februar 2020 · Ein Kommentar

Von wegen toxische Muslimigkeit. Soeben ausgelesen: Elnathan John – „An einem Dienstag geboren“ (2015)

von David Wonschewski Exakt 70 Bücher habe ich 2019 gelesen. Und wie HIER nachzulesen ist, gehörte „An einem Dienstag geboren“ des Nigerianers Elnathan John dabei ganz klar zu meinen Favoriten. … Weiterlesen

4. Februar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Die Brisanz der Belanglosigkeit. Soeben ausgelesen: Henry David Thoreau – „Walden. Ein Leben mit der Natur“ (1854)

von David Wonschewski Es gibt Klassiker, da ahnt man durchaus, warum sie zu Klassikern wurden. Allein: so recht nachvollziehen, am eigenen Leib und eigenen Geist nachempfinden lässt es sich nicht … Weiterlesen

27. Januar 2020 · Ein Kommentar

Ich schlendere als Opfer los, komme als Täter an. also bin ich. Soeben ausgelesen: Teju Cole – „Open City“ (2011)

von David Wonschewski Machen wir uns nichts vor: So eine Nummer, wie Teju Cole sie in „Open City“ wagt, geht in 99 von 100 Fällen grandios daneben. Ein junger Mann … Weiterlesen

25. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Betrunken korpulierend dem Niedergang entgegen. Soeben ausgelesen: Charles Bukowski – „Der Mann mit der Ledertasche“ (1971)

von David Wonschewski Ich entsinne ich noch wie mir meine Mutter, ich war noch ein Teenager, Anfang der Neunziger, zum Namen Bukowski sagte: Muss man nicht lesen. Da geht es … Weiterlesen

24. Januar 2020 · Ein Kommentar

Soeben ausgelesen: Philip Roth – „Mein Mann, der Kommunist“ (1998)

von David Wonschewski Der Name des Protagonisten ist gut gewählt: Ira (lat. „Zorn“) Ringold ist ein hemdsärmeliger, etwas zu großgewachsener jüdischer Hilfsarbeiter, der in Newark, New Jersey, erst zum Außenseiter, … Weiterlesen

23. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Lustig über Demenz schreiben. Soeben ausgelesen: Abraham B. Yehoshua – „Der Tunnel“ (2019)

von David Wonschewski Zvi Luria und seine Frau Dina leben in Tel Aviv, Israel. Der ehemalige Straßenbauingenieur und die noch praktizierende Kinderärztin, kurz vor ihrer Pension, sind seit 48 Jahren … Weiterlesen

16. Januar 2020 · 2 Kommentare

A Clockwork Orange für Mädchen. Soeben ausgelesen: Fatma Aydemir – „Ellbogen“ (2017)

von David Wonschewski Ein interessantes, da ausnehmend vielschichtiges Romandebüt der deutschtürkischen Journalistin Fatma Aydemir. Erzählt wird die Geschichte der in Berlin lebenden 18jährigen Hazal, die mit ihren drei Freundinnen, man könnte … Weiterlesen

15. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Tote, Vermisste und Germanistik. Soeben ausgelesen: Roberto Bolaño – „2666“ (2004)

von David Wonschewski Roberto Bolaño habe „2666“, sein wahrlich epochales mehr als 1000seitiges Überwerk, im Angesicht des eigenen Todes geschrieben, so erfahren wir im Vorwort. Also habe er jede einzelne … Weiterlesen

15. Januar 2020 · Ein Kommentar

Schuster, bleib‘ bei deinen Leisten. Soeben ausgelesen: Stendhal – „Rot und Schwarz“ (1830)

von David Wonschewski Wer ein wenig in seinem Balzac, ein wenig in seinem Flaubert geblättert hat, der erkennt in Stendhals „Rot und Schwarz“ schnell ein sehr beliebtes Sujet des französischen … Weiterlesen

12. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Nichts fürs zarte Männerseelchen. Soeben ausgelesen: Sibylle Berg – „GRM: Brainfuck“ (2019)

von David Wonschewski Oh, doch, Texte von Sibylle Berg zu lesen bildet nicht nur, nein, es macht auch Freude. Zynisch, scham- und respektlos, geradeheraus – so sind die Texte der … Weiterlesen

12. Januar 2020 · Ein Kommentar

So richtig auf dem Zahnfleisch gehen. Soeben ausgelesen: Knut Hamsun – „Hunger“ (1890)

von David Wonschewski Wer eine Ahnung davon bekommen will, von wem sich ein Kafka zu seinen verlorenen Gestalten, Beckett zu seinen so minimalistisch und so nah am Wahnsinn gebauten „Murphy“ … Weiterlesen

12. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: Eugen Ruge – „Metropol“ (2019)

von David Wonschewski Was mir mein überaus geliebter, mein überaus schweigsamer und 1995 verstorbener Großvater gewesen ist, das hat auch Eugen Ruge in seiner Großmutter Charlotte zeitlebens sehen können, sehen … Weiterlesen

12. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: Uwe Johnson – „Mutmassungen über Jakob“ (1959)

von David Wonschewski Es gibt Bücher, die liest man, emsig, beflissen. Und stellt so ab Seite 50 fest, dass man so gar nichts rafft. Wenn ein solches Buch dann noch … Weiterlesen

12. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: T.C. Boyle – „Das Licht“ (2019)

von David Wonschewski Wow. Ein Roman, in dem nahezu durchgängig gesoffen, Drogen genommen und korpuliert wird. Und das Ganze in einer Taktung, die selbst good ol‘ Bukowski einer Ohnmacht nahegebracht … Weiterlesen

11. Januar 2020 · 2 Kommentare

Soeben ausgelesen: Nikolai Gogol – „Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen“ (1835)

von David Wonschewski Man mag es kaum glauben, aber auch ein Dostojewski, auch ein Tolstoi brauchten einen Wegbereiter, um Überwerke wie „Schuld und Sühne“ (1866) oder „Krieg und Frieden“ (1869) … Weiterlesen

10. Januar 2020 · 6 Kommentare

Soeben ausgelesen: E.T.A. Hoffmann – „Die Elixiere des Teufels“ (1815)

von David Wonschewski Wer von Goethe höchstselbst, Zitat, als „krankhaft Verirrter“ bezeichnet wurde, derweil Sigmund Freud seine Werke nutzte um fundamentale Theorien über Ich-Verdopplung, Ich-Teilung und Ich-Vertauschung anzustellen, doch, der … Weiterlesen

10. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: Miriam Toews – „Die Aussprache“ (2019)

von David Wonschewski Sagen wir es so plakativ, wie es nunmal ist: an sich will „Mann“ so einen Roman anno 2019 nicht mehr lesen. Nach medialer „#meetoo“- und „angrytoxicwhiteman“-Überdosis ist … Weiterlesen

9. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar