David Wonschewski | Autor

Kulturjournalist – Romancier – Misanthrop

Grauseliges für krankhaft Verirrte. Soeben ausgelesen: E.T.A. Hoffmann – „Die Elixiere des Teufels“ (1815)

von David Wonschewski Wer von Goethe höchstselbst, Zitat, als „krankhaft Verirrter“ bezeichnet wurde, derweil Sigmund Freud seine Werke nutzte um fundamentale Theorien über Ich-Verdopplung, Ich-Teilung und Ich-Vertauschung anzustellen, doch, der … Weiterlesen

17. März 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Kafkas Beklemmung, Poes Schaudern – und das Ganze hoch zehn. Soeben ausgelesen: Sadegh Hedayat – „Die blinde Eule“ (1936)

von David Wonschewski Selten einen so düsteren Text gelesen. Selten so viel Todessehnsucht und Abkehr vom Leben, Ekel vor Liebe auf derart engem Raum erspürt wie hier. Und zugleich: so … Weiterlesen

16. Januar 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgelesen: Dag Solstad – „T. Singer“ (1999)

von David Wonschewski Wem schon Musils „Mann ohne Eigenschaften“ als eines der wichtigsten Werke der Literaturgeschichte gilt, na, der wird doch bei einem Roman über einen Mann ohne Vornamen nur … Weiterlesen

31. Dezember 2019 · Ein Kommentar

Soeben ausgehört: Japanische Kampfhörspiele – „The Golden Anthropocene“ (2016)

von David Wonschewski Wie fein. Auch auf Studioalbum Nummer sieben zerfetzt das Deathgrind-Sextett Japanische Kampfhörspiele zuvorderst des Hörers Ohr. Zersetzt wütend das Hirn, zerlegt brachial den Magen. Hobelt vierzig Minuten … Weiterlesen

22. Dezember 2019 · Hinterlasse einen Kommentar

Soeben ausgehört: Killing Joke – „MMXII“ (2012)

von David Wonschewski Ja, aber natürlich war das irgendwie klar, dass eine ausgemachte Weltuntergangs-Combo wie Killing Joke es sich seinerzeit nicht nehmen lassen würde, all den düsteren Zerwürfnissen des Maya-Kalenders … Weiterlesen

12. Dezember 2019 · Hinterlasse einen Kommentar

Leseprobe: „Schwarzer Frost“ – der Beginn.

Erster Teil. Vor Lohwald. Gleich kommt Lohwald. Um sich mit mir auszusprechen. Das wäre doch mal gut, hat er gemeint. Wir hätten uns doch arg oft überworfen in der letzten … Weiterlesen

12. Dezember 2019 · Hinterlasse einen Kommentar

Wie intelligent ist Death Metal? Ein Gespräch mit Obscura – über philosophische Köpfe und unsägliches Gegrunze.

Gar nicht blöde Über guten Geschmack lässt sich bekanntlich trefflich streiten – über Fakten hingegen nicht. Und so ist es bereits seit vielen Jahren belegt, dass ausgerechnet der aggressiv-animalisch anmutende … Weiterlesen

2. September 2019 · 5 Kommentare

Mutmaßungen eines schmerzverzerrten Theatralikers /Teil 8: Ich bin so Indie, ich verkaufe nicht einmal Bücher.

Ich bin so Indie, ich verkaufe nicht einmal Bücher. Und wenn ich Lesungen ankündige, kommt keine Sau. Ich reise sogar mit Freude 500 Kilometer durchs Land, um dann vor niemandem … Weiterlesen

23. August 2019 · 19 Kommentare

Über den Verlust der Selbstverständlichkeit. Textauszug aus: David Wonschewski – „Schwarzer Frost“.

Aus dem Inhalt: Ein Journalist steht in seiner Wohnung vor dem Plattenregal und überlegt. Er hat Besuch von seinem Kollegen Lohwald, einem berühmten Radiomoderator. Langsam wird ihm immer klarer, wie … Weiterlesen

22. August 2019 · 11 Kommentare

Schwarzer Geburtstag / Erste Live-Termine 2018 bestätigt

Seit beinahe 25 Jahren feiere ich meinen Geburtstag nicht mehr. Eine absurde Tradition, die 2018 endlich ein Ende nehmen wird. Denn meinen 41. Geburtstag, den feiere ich groß, den feiere … Weiterlesen

31. August 2017 · Hinterlasse einen Kommentar

Internationale Thomas Bernhard Gesellschaft empfiehlt: David Wonschewski – „Schwarzer Frost“

Die Internationale Thomas Bernhard Gesellschaft urteilt: “Schwarzer Frost hat auf jeden Fall literarische Qualität, liest sich gut, ist pointiert und subtil humorvoll bis versteckt (oder offensichtlich) ironisch. Nicht zuletzt das erinnert … Weiterlesen

28. August 2017 · 2 Kommentare

Die Welt aus den Augen eines Manisch-Depressiven: „Das Seufzen und das Schweben“

Da ist es nun: Nach drei Büchern und unzähligen Lesungen gibt sich der Melancholiker und Romancier David Wonschewski als Hörbuchsprecher die Ehre. Mit dabei eine paar vollkommen neue Texte und … Weiterlesen

22. August 2017 · Hinterlasse einen Kommentar

Wie ein Schlag ins Gesicht. Rezension zu: David Wonschewski – „Zerteiltes Leid“

Die Lyrikerin Euphemisma, die sich auf ihrem Blog mit so wunderbaren Themen wie „Sehnsucht“, „Seele“, „Schmerz“ und „Dunkelheit“ beschäftigt, war so zuvorkommend meinen neuen Roman „Zerteiltes Leid“ zu begutachten. Was … Weiterlesen

20. Juli 2017 · Ein Kommentar

„Nimm dies!“ und „Nimm das!“ – brüllte die Liebe. / David Wonschewski im Interview.

Wie es gute Tradition ist, habe ich meinem Verlag Periplaneta das erste Interview zu meinem neuen Roman „Zerteiltes Leid“ gegeben. Über eine überschätze Liebe und Frauen an der Macht – … Weiterlesen

9. Mai 2017 · 3 Kommentare

Zwischen Tragik und Komik. Rezension zu „Geliebter Schmerz“.

Die Literaturrezensentin Sophie Weigand war so zuvorkommend, die erste fachfrauliche Begutachtung meines zweiten Buches „Geliebter Schmerz“ in wohlweisliche Sätze zu fassen. Wer lesen möchte was sie zu sagen hat über … Weiterlesen

5. April 2017 · Hinterlasse einen Kommentar

Das schönste Baby der Welt. Oder so ähnlich.

Jüngst trug es sich zu, dass ich mich wieder einmal in jener ambivalenten Künstlerlaune befand, in der es sich hervorragend über die eigene Kinderlosigkeit echauffieren lässt. „Aber David“, raunte mir … Weiterlesen

26. Februar 2017 · Hinterlasse einen Kommentar

Blut!

Ich liebe diesen Augenblick, wenn ich das lektorierte Manuskript aus meinem Verlag zurückerhalte. Und es mit seinen Millionen und Milliarden rot hinterlegten Korrekturhinweisen aussieht als käme es frisch aus der … Weiterlesen

25. Januar 2017 · Hinterlasse einen Kommentar

Über den Ekel vor sich selbst./ Wonschewski im Gespräch mit der Popette Betancor.

Ob Betancor das Kleinkunst-Genre maßgeblich mitdefiniert hat (wie ich behaupte) – oder ob das ein wahrlicher Schmarrn von einer Behauptung ist (wie sie sagt), nun, das werden wir wohl nicht … Weiterlesen

28. Juli 2016 · Hinterlasse einen Kommentar