David Wonschewski | Autor

Lied- & Literaturjournalist – Romancier – Bedenkenträger

Jahresabschlussbericht „Lesewahn 2019“. Oder: Nur Excel kennt die Wahrheit.

Was man nicht so alles über sich selbst herausfindet. Wenn man ein wenig notorisch veranlagt ist. Und Excel für Anfänger beherrscht. Exakt 70 Bücher habe ich 2019 gelesen. Gut, das … Weiterlesen

7. Juni 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Eine charakterlos ehrliche Haut. Soeben ausgelesen: Tom Zürcher – „Mobbing Dick“ (2019)

von David Wonschewski Soso, da war „Mobbing Dick“ also für den Deutschen Buchpreis 2019 nominiert, landete just auf der sogenannten „Longlist“. Doch wie berechtigt ist das? Nun, schaut man sich … Weiterlesen

22. Mai 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Nichts als Mutmassungen über den Inhalt. Soeben ausgelesen: Uwe Johnson – „Mutmassungen über Jakob“ (1959)

von David Wonschewski Es gibt Bücher, die liest man, emsig, beflissen. Und stellt so ab Seite 50 fest, dass man so gar nichts rafft. Wenn ein solches Buch dann noch … Weiterlesen

16. Mai 2020 · 4 Kommentare

Grauseliges für krankhaft Verirrte. Soeben ausgelesen: E.T.A. Hoffmann – „Die Elixiere des Teufels“ (1815)

von David Wonschewski Wer von Goethe höchstselbst, Zitat, als „krankhaft Verirrter“ bezeichnet wurde, derweil Sigmund Freud seine Werke nutzte um fundamentale Theorien über Ich-Verdopplung, Ich-Teilung und Ich-Vertauschung anzustellen, doch, der … Weiterlesen

Einer geht noch, einer geht noch rein. Soeben ausgelesen: Peter Wawerzinek – „Schluckspecht“(2014)

von David Wonschewski Ach, was ist nur aus dem guten alten Säuferroman geworden? Zu Zeiten eines Bukowski fast schon ein eigenes Sub-Genre, sind all die widerlich schönen Schaudergeschichten um Schnaps, … Weiterlesen

27. April 2020 · 2 Kommentare

Und – was lest ihr gerade so? Sonntag, 15. Dezember 2019

Ich lese: Irgendwas mit Kommunismus, Faschismus und Denunziation im Jahr 1936. Eine unheilvolle Dreiecksgeschichte aus Politik, Spionage, fehlgelaufenen Sehnsüchten, auf Grund gelaufenen Visionen. Frederick Forsythe meets George Orwell meets Ingmar … Weiterlesen

17. Dezember 2019 · 6 Kommentare

Soeben ausgelesen: Peter Handke – „In einer dunklen Nacht ging ich aus meinem stillen Haus“ (1997)

von David Wonschewski Da erhält also einer den Literaturnobelpreis – und neben ein wenig Lob und Ehre erstmal ziemlich deutlich auf die Fresse. Weil wegen Verhältnis zu Serbien und Verhältnis … Weiterlesen

13. Dezember 2019 · Ein Kommentar

Die Angst ich wäre nicht genug. / David Wonschewski im Interview.

Die Texte, für die ich mich selbst etwas schäme, sind vermutlich meine besten. Wann immer ich in eine jener dunklen Stimmungsphasen gerate, greife ich daher zur Tastatur – und verhöhne … Weiterlesen

6. Dezember 2019 · 2 Kommentare

Soeben ausgelesen: Joseph Roth – „Hiob“ (1930)

von David Wonschewski Entstanden in den Jahren 1928/1929, veröffentlicht dann 1930, gehört “Hiob” neben “Radetzkymarsch” zu den am meisten gelesenen Büchern von Joseph Roth. Durch mein Studium der modernen hebräischen … Weiterlesen

3. Dezember 2019 · Hinterlasse einen Kommentar

Portugal. Oder: Fado, wem Fado gebührt.

Liebe Leser, liebe Freunde, liebe Verfolger, just zurück aus Portugal freue ich mich, dass ich mich erholt und tiefenentspannt nun wieder mit Elan in neue kreative Projekte stürzen darf. Die … Weiterlesen

19. Oktober 2015 · Ein Kommentar