David Wonschewski | Autor

Lied- & Literaturjournalist – Romancier – Bedenkenträger

Fickt das System bevor es euch fickt. Soeben ausgelesen: Benjamin Quaderer – „Für immer die Alpen“ (2020)

von David Wonschewski Mit Debütromanen im Generellen – und mit lang erwarteten Debütromanen im Speziellen – ist es stets so eine Sache: Der Autor, wer will es ihm verübeln, geht … Weiterlesen

6. Juni 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Dann wähl‘ doch AfD! Soeben ausgelesen: Frank Rudkoffsky – „Fake“ (2020)

von David Wonschewski Ach, ich bin so leicht auszurechnen. Da lauschte ich im Deutschlandfunk einer Buchbesprechung zu Frank Rudkoffskys neuem Roman „Fake“, hörte, dass es ein nettes, aber thematisch arg … Weiterlesen

2. Juni 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Zwei Suizide, eine Nation. Soeben ausgelesen: Lutz Seiler – „Stern111“ (2020)

von David Wonschewski Ein schöner Fall von eigentlich. Eigentlich hätte „Stern111“ – immerhin hat der Roman den Preis der Leipziger Buchmesse 2020 erhalten – mich so richtig mitreißen müssen. Denn … Weiterlesen

1. Juni 2020 · 2 Kommentare

Eine charakterlos ehrliche Haut. Soeben ausgelesen: Tom Zürcher – „Mobbing Dick“ (2019)

von David Wonschewski Soso, da war „Mobbing Dick“ also für den Deutschen Buchpreis 2019 nominiert, landete just auf der sogenannten „Longlist“. Doch wie berechtigt ist das? Nun, schaut man sich … Weiterlesen

22. Mai 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Nichts fürs zarte Männerseelchen. Soeben ausgelesen: Sibylle Berg – „GRM: Brainfuck“ (2019)

von David Wonschewski Oh, doch, Texte von Sibylle Berg zu lesen bildet nicht nur, nein, es macht auch Freude. Zynisch, scham- und respektlos, geradeheraus – so sind die Texte der … Weiterlesen

15. Mai 2020 · Ein Kommentar

Jüdische Identitätserosion. Soeben ausgelesen: Dana von Suffrin – „Otto“ (2019)

von David Wonschewski Wenn man mir im Deutschlandfunk schon mitteilt, ein gerade erschienenes Buch sei schon jetzt DER Roman des Jahres, na, dann will ich ihn doch erst einmal lesen, … Weiterlesen

25. April 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Ideenlos ausplätschern. Soeben ausgelesen: Tom Müller – „Die jüngsten Tage“ (2019)

von David Wonschewski Vorsicht – dieses Buch ist eine Mogelpackung, die es in sich hat. Denn pünktlich zum Jahrestag des Mauerfalls erscheint dieser Roman, der in Klappentext und auf der … Weiterlesen

4. April 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Leseprobe: „Schwarzer Frost“ – der Beginn.

Erster Teil. Vor Lohwald. Gleich kommt Lohwald. Um sich mit mir auszusprechen. Das wäre doch mal gut, hat er gemeint. Wir hätten uns doch arg oft überworfen in der letzten … Weiterlesen

12. Dezember 2019 · Hinterlasse einen Kommentar

Die Angst ich wäre nicht genug. / David Wonschewski im Interview.

Die Texte, für die ich mich selbst etwas schäme, sind vermutlich meine besten. Wann immer ich in eine jener dunklen Stimmungsphasen gerate, greife ich daher zur Tastatur – und verhöhne … Weiterlesen

6. Dezember 2019 · 2 Kommentare

David Wonschewski: „Mann mit Messer im Bauch“ (2019)

Und nun schau dich an. Wie du hier liegst, mit Messer im Körper. Hinterhältig darnieder gestochen wie Julius Cäsar. Oder Marat. Nein, warte, viel zu heroisch. Du denkst schon wieder … Weiterlesen

14. September 2019 · Hinterlasse einen Kommentar

Abschied. Text für den, den der Krebs mit sich nahm.

David Wonschewski – „Abschied“ Als wir im Frühjahr durch das satte Grün der Wiesen streiften, da griffst du mit einem Mal nach meiner Hand. Wir waren über Stunden durch die … Weiterlesen

28. August 2019 · 2 Kommentare

Zorn. Gedankenskizze aus den finalen Arbeiten am neuen Roman.

Doch es wird nicht lange gut gehen auf diese Art, so ahnst du, denn eines Tages wirst du an jemanden geraten, der es dir nicht nur doppelt und dreifach heimzahlt, … Weiterlesen

8. September 2017 · Ein Kommentar

Rückblick: Lesung München, 16. Oktober 2015

Am 16. Oktober hatte ich die Möglichkeit, auf Einladung der Lyrikerin Hannah Buchholz (und an der Seite derselbigen) meine erste Lesung in München zu absolvieren. Was soll ich sagen: Mit … Weiterlesen

22. Juli 2017 · Hinterlasse einen Kommentar

Zwischen Tragik und Komik. Rezension zu „Geliebter Schmerz“.

Die Literaturrezensentin Sophie Weigand war so zuvorkommend, die erste fachfrauliche Begutachtung meines zweiten Buches „Geliebter Schmerz“ in wohlweisliche Sätze zu fassen. Wer lesen möchte was sie zu sagen hat über … Weiterlesen

5. April 2017 · Hinterlasse einen Kommentar

5 von 5 Punkten: Todessehnsucht, die im Raume steht. Rezension zu „Zerteiltes Leid“

Ursprünglich veröffentlicht auf Lesen macht glücklich:
Wie Liebe in Wahnsinn umschlägt „It’s a Man’s Man’s Man’s World, heißt es in einem Lied. Und ich habe noch einmal…

30. März 2017 · Hinterlasse einen Kommentar

DAS ist ekelhaft. DAS muss weg.

„DAS muss weg, DAS ist ekelhaft.“, sagt die Literaturrezensentin Edith Oxenbauer dieser Tage in ihrer Besprechung über meinen Roman „Schwarzer Frost“. Was sie damit meint? Mich? Soll ich weg? Oder … Weiterlesen

20. März 2017 · 11 Kommentare

Rückblick: Zebrano-Theater Berlin, 01. März 2017

„Die Augenringe erzählen die Nacht. Fremdes Hotel, bin fröstelnd aufgewacht.“ Auch wenn ich mich standhaft weigere mich zu entsinnen von welcher deutschen Band diese Zeilen stammen, sie treffen dieser Tage … Weiterlesen

3. März 2017 · Hinterlasse einen Kommentar

„Das Seufzen und das Schweben“: Einladung zur Hörbuchpremiere

Liebe Bekanntfreundschaften, liebe Blogleser, Anfang März darf ich in Berlin mein neues Projekt vorstellen: „Das Seufzen und das Schweben“. Ein reichlich ungewöhnlicher Titel für einen neurotischen Gleichmachungspedanten wie mich (man … Weiterlesen

26. Februar 2017 · 2 Kommentare