David Wonschewski | Autor

Lied- & Literaturjournalist – Romancier – Bedenkenträger

Schlagwort-Archive: Literaturnobelpreis

Was für ein Hurenzeug ist der Krieg. Soeben ausgelesen: Ernest Hemingway – „Wem die Stunde schlägt“ (1940)

von David Wonschewski Vorabfazit: 2 von 5 Sternen Mein erster Hemingway. Und was war ich gespannt. Dass der Amerikaner 1954 den Literaturnobelpreis erhalten hat, ach, geschenkt. Aber was für ein … Weiterlesen

8. Januar 2021 · 4 Kommentare

Innertürkische Zerreißprobe. Soeben ausgelesen: Orhan Pamuk -„Das stille Haus“(1983)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Was macht einen wirklich großen Roman aus? Einen Roman, so groß, dass die spätere Vergabe des Nobelpreises an dessen Autor mit keinem … Weiterlesen

31. Dezember 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Wenn nichts so sehr erdet wie eine Hasenscharte. Soeben ausgelesen: Knut Hamsun – „Segen der Erde“ (1917)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Angelockt von seinem knapp 30 Jahre zuvor, 1890, entstandenen Debütroman „Hunger“ (HIER), von dessen sprödem Humor und seiner philosophischen Reduktion aufs Minimum, … Weiterlesen

27. Dezember 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Wenn aus Hoffnungslosigkeit Wut wird. Soeben ausgelesen: John Steinbeck – „Früchte des Zorns“ (1939)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Klar bin ich stolz darauf, dass ich seit nunmehr 25 Jahren wacker wählen gehe. Egal wo es mein Stimmlein abzugeben gibt, ich … Weiterlesen

20. Dezember 2020 · Ein Kommentar

Kitschbefreiter Oberkitsch. Soeben ausgelesen: Knut Hamsun – „Victoria“ (1898)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Ein Mann von niedrigem Stand liebt eine Frau von höherem Stand. Oder, wenn auch seltener, eine Frau aus einer niederen Klasse verliebt … Weiterlesen

20. Dezember 2020 · 2 Kommentare

Hass auf die anderen eigenen, eigenen anderen. Soeben ausgelesen: J.M. Coetzee – „Warten auf die Barbaren“ (1980)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Auf die Frage, warum Rassismus auch anno 2020 noch erschreckend gut funktioniert, gibt es aus meiner Sicht neben vielen Erklärungen auch eine, … Weiterlesen

19. Dezember 2020 · Ein Kommentar

Ballern und bumsen auf hohem Niveau. Soeben ausgelesen: Mario Vargas Llosa – „Gespräch in der »Kathedrale«“ (1969)

von David Wonschewski Vorabfazit: 5 von 5 Sternen Was sagt es über ein Buch aus, wenn der Lesende sich nach abgeschlossener Lektüre bollenstolz selbst auf die Schulter klopft, vor dem … Weiterlesen

4. November 2020 · Ein Kommentar

Brennende Bücher, hinterrücks niedergestreckte Kameraden. Soeben ausgelesen: Mario Vargas Llosa – „Die Stadt und die Hunde“ (1962)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Bücherverbrennung. Ein hartes, ein historisch bitteres Wort. Wir denken bei dem Begriff selbstredend zunächst stets an unsere eigene dunkle Vergangenheit. Unliebsame Literatur … Weiterlesen

2. November 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Feministische Literatur für Männer. Soeben ausgelesen: Orhan Pamuk – „Cevdet und seine Söhne“ (1982)

von David Wonschewski Vorabfazit: 4 von 5 Sternen Die Midlife Crisis des Mannes beginnt, so ehrlich wollen wir sein, schon mit 15 Jahren. Er spürt, dass er für Großes geschaffen … Weiterlesen

28. Oktober 2020 · Hinterlasse einen Kommentar

Und, was lest ihr gerade so? 02. Juli 2020

Und so lässt sich die Schar der Bücherenthusiasten in zwei Lager trennen: Auf der einen Seite das sympathische Volk der entspannten Lust-und-Laune-Schmökerer, die Bücher kaufen, weil der Klappentext ganz nett … Weiterlesen

17. Juli 2020 · 4 Kommentare

Unnötige Wichtigkeit. Soeben ausgelesen: Peter Handke – „In einer dunklen Nacht ging ich aus meinem stillen Haus“ (1997)

von David Wonschewski Vorabfazit: 1 von 5 Sternen Da erhält also einer den Literaturnobelpreis – und neben ein wenig Lob und Ehre erstmal ziemlich deutlich auf die Fresse. Weil wegen … Weiterlesen

13. Dezember 2019 · Ein Kommentar